Räumdienst in City eingestellt
05.12.2010 | 19:25 Uhr 2010-12-05T19:25:00+0100
Werdohl.Schnee satt. Seit Samstag sind die Mitarbeiter des Bauhofes im Dauereinsatz. Gestern saßen sie bereits um fünf Uhr hinterm Steuer, um Steilstücke und Busstrecken frei zu halten.
„Die haben Priorität“,. schildert Straßenmeister Uwe Bettelhäuser. Bis zum Nachmittag wurden etwa 15 Tonnen Streusalz aufgebracht. Wir haben nur wenig gestreut, hauptsächlich geräumt“, sagt Bettelhäuser. Angesichts der Schneemassen mache es keinen Sinn, viel zu streuen.
Der Räumdienst mit Fußgruppen wurde nach der ersten Runde gestern Morgen eingestellt. Gegen 20 Uhr gestern Abend wollte Bettelhäuser auch den Räumdienst einstellen. „Da legen wir lieber um zwei Uhr morgens wieder los“, schildert der Straßenmeister des Bauhofes die Einsatzpläne. Damit wolle man dafür Sorge tragen, dass bis zum Beginn des Berufsverkehrs die Straßen frei seien.
Nur kurze Pause
Dabei ist die komplette Mannschaft im eingespannt. Zwischen 20 und 22 Mitarbeiter räumen den Schnee beiseite. Über Sonntag waren nur „sechs bis sieben Fahrer unterwegs“. Nach kurzer Mittagspause zum Aufwärmen ging der Einsatz für sie noch bis zum Abend.
Ärgernis für die Männer, die die auf den Räumfahrzeugen unterwegs sind, sind „parkende Autos, die zu weit vom Bordstein weg stehen“ und „die Sommerreifen-Spezialisten“, ärgerte sich gestern Nachmittag ein Bauhof-Mitarbeiter. Er, wie auch seine Kollegen, wünschen sich mehr Verständnis für ihre Situation. „Wir bemühen uns ja schon, die Einfahrten nicht zuzuschieben“, sagt er. Aber: Irgendwo müssten die Schneemassen ja bleiben.
Unfall mit
Personenschaden
Für Polizei und Feuerwehr blieb es weitgehend ruhig. Die Polizei meldete vom Wochenende einen witterungsbedingten Unfall. Im Kurvenbereich Bahnhofstraße / Derwentsider Straße (Höhe Volksbank) war gestern gegen Mittag ein Fahrzeugführer, der die Bahnhofstraße aus Richtung Bahnhof kommend befuhr, auf glatter Fahrbahn ins Rutschen gekommen. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Pkw einer Fahrerin. Sie klagte nach dem Unfall über Nackenschmerzen. Die Schadenshöhe gab die Polizei mit ca. 3000 Euro an.

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