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Realschule

Mit einem Lächeln und Respekt

30.08.2010 | 17:55 Uhr

Werdohl.Als am Montagmorgen die Klänge von Trompeten, Tuba und Schlagzeug aus der Aula der Städtischen Realschule ertönten, war klar: Das neue Schuljahr hat begonnen. Zur Begrüßung der neuen fünften Klassen gab es ein buntes Programm.

Pünktlich um zehn Uhr ging der Ernst des Lebens für die 54 neuen Schüler der Realschule los. Schulleiter Bernhard Bunge empfing die neuen Schüler in der Aula. „Lächle die Welt an und die Welt lächelt zurück“ – dieses Sprichwort werde in der Schule praktiziert, erklärte der Rektor den Neuankömmlingen. „Auf Respekt untereinander wird bei uns viel Wert gelegt“, so Bunge. Zwei neue 5er-Klassen wird es in diesem Schuljahr geben.

Musikalisch ging es weiter, denn das Blasorchester unter der Leitung von Thorsten Leppert präsentierte die Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“.

Anhand von zwei Blumen verdeutlichte Lehrerin Annedore Rodtmann, die die Begrüßungsstunde moderierte, wie die Kinder sich im Laufe ihrer Schulzeit entwickeln. „Ich habe diese beiden Blumen aus meinem Garten mitgebracht. Die eine ist noch eine Knospe. Anhand der anderen drei Blüten kann man sehen, wie schön diese Knospe wird, wenn man ihr Zeit gibt, zu wachsen“, so Rodtmann. Genau wie die Knospen sollen auch die Fünftklässler an der Realschule bis zur zehnten Klasse wachsen, gedeihen und sich entfalten können, bis sie schöne, blühende Blumen sind. Um den Schülern einen unbeschwerten Einstieg ins Schulleben an der weiterführenden Schule zu ermöglichen, wurden jeder Klasse vier Patenkinder aus den neunten Klassen zur Seite gestellt.

Nachdem die Klasse 7b zwei Sketche in englischer Sprache aufführte, wurde jeder der 54 neuen Schüler auf die Bühne gebeten und von Schulleiter Bunge und dem jeweiligen Klassenlehrer, für die 5a Thomas Kazik und Martin Stahl für die 5b, persönlich begrüßt.

Sogar ein Geschenk gab es für jeden Fünftklässler. Vom Förderverein bekamen die neuen Schüler eine Karte: Auf der einen Seite ist Deutschland, auf der anderen Seite die Welt zu sehen.

Besonderer
Stundenplan

Außerdem gab es für jeden ein kleines Heftchen. Darin enthalten ist der Stundenplan für die erste Schulwoche. „Wir haben für die Kinder in der ersten Woche einen besonderen Plan aufgestellt. In den ersten Tagen werden sie unter anderem lernen, wer ihre Ansprechpartner sind oder wie sie den Weg zur Toilette finden. Erklärt wird auch, wie man einen Tornister richtig packt, damit nicht immer zu viele Bücher mitgenommen werden“, erklärt Annedore Rodtmann. Auch das Benehmen untereinander sei ein wichtiger Punkt in der ersten Schulwoche.

Bevor die Schüler in ihre Klassen entlassen wurden, gab es für die Eltern die Gelegenheit, das erste Klassenfoto als Erinnerung zu schießen.

„Ich freue mich über diesen gelungenen Start ins neue Schuljahr. Wir legen bei den neuen Fünfern immer sehr viel Wert auf diesen persönlichen Rahmen“, erzählt Schulleiter Bunge.

Kathrin Klottka

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