Mammut Manni geht auf Reisen
30.09.2011 | 18:28 Uhr 2011-09-30T18:28:00+0200
Werdohl/Balve. Annette Kögel nennt es einfach Manni. Ob es nach „Ice Age“-Vorbild den Namen behält, umbenannt wird oder schlichtweg namenlos bleibt, steht noch in den Sternen. Fakt ist, dass Manni kürzlich von Werdohl aus die Reise in seine eigentliche Heimat nach Balve angetreten hat.
60 kleine und 30 große Wappentiere gestaltet
Die Rede ist vom Wappentier der Stadt Balve, dem Mammut, das vor wenigen Wochen vom Balver Stadtmarketing gleich 90-fach an Privatpersonen, Firmen und Geschäftsleute ausgeliefert wurde, um dort von tristem Weiß in Farbig umgestaltet zu werden.
Werden davon die 60 kleinen Mammuts künftig vermutlich vor allem private Wohnbereiche und Vitrinen zieren, werden die 30 großen, 70 Kilogramm schweren Balver Wappentiere wohl eher an markanten Stellen der Balver Innenstadt und auf Firmengeländen zu finden sein.
Ein besonders schönes Exemplar, eben „Manni“, wird dabei den Außenbereich der Garbecker Pumpenfabrik Rickmeier zieren. „Wir haben bei der Umgestaltung des Firmengebäudes immer mal wieder Bilder von Annette Kögel aufgehängt. Und so sollte auch unser Mammut in diesem Stil gestaltet sein.
Vorgabe allerdings war, dass das Mammut mit Produkten der Firma wie Ventilen und Pumpen versehen werden sollte“, erzählt die Geschäftsführerin Christiane Schulz, die beim Balver Unternehmerstammtisch vor gut einem Jahr erstmals von der außergewöhnlichen Kunstaktion des Stadtmarketings erfuhr und ihre Vorstandskollegen alsbald davon begeisterte.
Man suchte den Kontakt zur Künstlerin, verlud „Manni“ auf einen Hänger und transportierte ihn nach Werdohl, wo er in Kögels Atelier an der Neuenrader Straße mit Acrylfarbe, graffitiabweisendem Lack und natürlich dem Markenzeichen der Künstlerin, einer Zweikomponentenrostfarbe, umgestaltet wurde.
Jetzt, nach neuerlichem Transport, wieder zu Hause in Garbeck angekommen, wartet das Mammut in der Eingangshalle bei Rickmeier auf die Fertigstellung eines rund 300 Kilogramm schweren Betonsockels im Außenbereich des Firmengeländes.
Dort nämlich soll das Balver Wappentier seinen endgültigen Platz für die Ewigkeit erhalten.

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