Junge Menschen können im Rat die Stadt mit gestalten
20.06.2007 | 09:22 Uhr 2007-06-20T09:22:44+0200Werdohl. (geso) Nachwuchs für die kommunalpolitische Arbeit in Werdohl war ein Thema, das SPD-Fraktionsvorsitender Böttcher in der letzten Sitzung des Rates ins Gespräch brachte. Es fehlen derzeit die jungen Menschen in Parteien sowie in der Rats- und Aus
In diesem Zusammenhang bat er Bürgermeister Jörg Bora, bei seinen repräsentativen Auftritten in Schulen und bei jungen Menschen dafür zu werben. Man müsse junge Werdohlerinnen und Werdohler für die kommunalpolitische Arbeit interessieren, indem man ihnen aufzeige, dass sie auf diesem Weg die Geschicke für die Stadt Werdohl und ihre Bürger mitgestalten können. An das Verantwortungsgefühl als Mitglied der Gesellschaft sei zu appellieren.
Allerdings sei in der Kommunalpolitik kein Geld zu verdienen. Es gebe lediglich eine Aufwandsentschädigung für Ratsmitglieder. Dennoch gebe es in der Kommunalpolitik viele Dinge, die Spaß machten.
Er werbe schon unter den jungen Menschen, sich für die Gesellschaft aktiv einzusetzen, erklärte Bora. Doch als parteiloser Bürgermeister könne er nicht die Empfehlungen aussprechen, dass sich junge Werdohler einer politischen Partei anschließen sollten. Die 2. stellvertretende Bürgermeisterin Regine Kneist unterstrich, dass sie und ebenso der 1. stellvertretende Bürgermeister, Heiner Burkhardt, insbesondere bei Schulentlassungsfeiern jedesmal die jungen Menschen bitten, in der Gesellschaft mit Verantwortung zu tragen.

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