„Ein Schlag
03.09.2010 | 15:15 Uhr 2010-09-03T15:15:00+0200
Werdohl.In Werdohl, NRW-weit eine der Städte mit dem höchsten Migrantenanteil, rufen die Äußerungen des SPD-Mannes Thilo Sarrazin mehr Kopfschütteln als zustimmendes Nicken hervor.
Sarrazin hatte Anfang der Woche sein umstrittenes Buch „Deutschland schafft sich ab“ vorgestellt, in dem er türkischen Migranten mangelnde Integrationsfähigkeit unterstellt. Dazu hatte er in einem Interview davon gesprochen, dass bestimmte Volksgruppen, zum Beispiel Juden, ein bestimmtes Gen hätten. Die Bundes-SPD hat mittlerweile ein Partei-Ausschlussverfahren gegen Sarrazin eingeleitet.
Andreas Späinghaus stellt sich voll und ganz hinter die SPD-Spitze. „Der gute Herr Sarrazin will sein Buch vermarkten. Der Mann richtet aber einen Riesenschaden an“, sagte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Außerdem findet Späinghaus die Thesen Sarrazins „schäbig“.
Schaden für Integrationsbemühungen
Ulrike Jadzewski (CDU), die Vorsitzende des Integrationsausschusses, befürchtet keinen Schaden für die Werdohler Integrationsbemühungen: „Das hat keine Auswirkungen. Es wird hervorragende Arbeit, vor allem in den Stadtteilen geleistet.“ Die Äußerungen Sarrazins bewertet sie trotzdem als „einen Schlag ins Gesicht für alle, die sich in der Integration engagieren. Das ist kontraproduktiv.“ Zum Vorwurf Sarrazins, türkische Migranten seien nicht integrationsfähig, sagt Jadzewski: „Man wird nie alle erreichen können.“
Das sieht Gülcan Kiraz ähnlich. Sie setzt sich seit Jahren für die Integration in Werdohl ein und sieht sich selbst als „türkisch-stämmige, deutsche Muslimin“ und fordert, dass Zuwanderer zwingend die deutsche Sprache lernen müssten. In Werdohl mit seinen vielen Migranten sei nicht zu übersehen, dass man nach wie vor an der Integration arbeiten müsse.
Gleichwohl sei ihr erster Gedanke gewesen, als sie von Sarrazins Thesen gehört habe: „Das ist sehr verletzend. Mit einem Schlag scheinen alle Bestrebungen zur Integration überflüssig.“ Mittlerweile denke sie aber, dass sich alle, die an Integration interessiert seien, noch intensiver zusammenarbeiten müssten.
Ali Akdeniz, ebenfalls äußerst engagiert in der Integration, meint: „Sarrazin übertreibt. Der Wille zur Integration ist nicht von Genen abhängig. Natürlich gibt es einige, die schwer zu integrieren sind, aber pauschal gilt das nicht. Man sollte immer den Einzelfall betrachten.“

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23:43
Ich werde mir mal kurz die Zeit nehmen und Dir antworten. Du solltest mal bedenken, dass Deutschland auch dank den Migranten in den 60er Jahren wirtschaftlich so auf die Beine gekommen ist. Davon mal ganz abgesehen, solltest Du mal Dir die ganzen türkischstämmigen Akademiker anschauen. Ein enormes Potential für Deutschland.
Du redest von 40% Hartz- IV Empfängern, wobei die 40% Du mal statistisch belegen müsstest. Kannst du eine Quelle dazu nennen? Wahrscheinlich NPD.de oder so.
Aber sagen wir mal es sind 40%: Kannst Du dann mal bitte ebenfalls mal sagen, wieviel an Euros die restlichen 60% an den Staat abdrücken, die Sie durch harte Arbeit verdienen?
Danke für deine Antwort im Voraus
17:51
Die „Aufregung“ der herrschenden Politiker war wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Meinungsfreiheit zwar pro forma besteht, aber wehe dem, der sie in Anspruch nimmt. Auch der Schriftsteller Ralph Giordano meint: „Migranten haben nicht nur Probleme – sie machen auch welche.“ Wenn es heißt, dass man nun über die Problematik debattieren will, kann ich nur sagen: geredet wurde schon lange genug, es ist endlich an der Zeit, die Probleme zu lösen. Warum schaffen es Polen, Italiener und Vietnamesen, sich zu integrieren, Türken und Araber aber nicht? Die „Integrationsbeauftragten“ scheinen zu glauben, ihre Aufgabe sei, über „Fremdenfeindlichkeit“ zu jammern und zu beklagen, der „deutsche Staat“ würde zu wenig tun, um die Eingewanderten zu integrieren. Ist aber wirklich der Staat für die Erziehung der Kinder verantwortlich? Wenn jeder 3. in Deutschland geborene Türke ohne Schulabschluss von der Schule geht, ist das nicht in allererster Linie die Schuld der Eltern und offensichtlicher Ausdruck mangelnder Integrationsbereitschaft? Die Türkin Necla Kelek stellte in Bezug auf den Großteil ihrer Landsleute fest: „Sie leben in Deutschland nach den Regeln ihres anatolischen Dorfs.“ Tatsächlich bedeutet ja das Wort „Integration“ sich anzupassen, aber genau das Gegenteil wird verlangt: Moscheen sollen gebaut, Islamunterricht in Schulen eingeführt werden: dabei sind die Werte dieser intoleranten, frauenfeindlichen und militanten Religion gar nicht mit den Werten des Grundgesetzes vereinbar. Statt nochmal Jahrzehnte zu „debattieren“ sollte man endlich damit beginnen, Leute, die ohne Papiere illegal einreisen postwendend zurückzuschicken und sie nicht noch mit Sozialhilfe zu versorgen; kriminelle Ausländer sollten endlich wirklich abgeschoben werden, (der Großteil darf nämlich aus „humanitären Gründen“ doch hier bleiben); nur knapp 40 % der hier lebenden Türken sind erwerbstätig: statt ihnen Hartz-IV zu zahlen, könnte man sie auch abschieben, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres zu arbeiten beginnen. Das ist alles ganz leicht umzusetzen.
„Über eine Billion Euro haben Migranten allein in Deutschland in unseren Sozialsystemen bislang an Schäden verursacht“, so der Buchautor und langjährige Journalist der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Dr. Udo Ulfkotte. Kein Wunder also, wenn man in Deutschland bald bis 70 arbeiten darf. Diese gigantische Wohlstandsvernichtung bewirkt nur eines: eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit. Des Schönredens ist es genug.
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