"Die Kinder werden das Schaffen"
11.08.2009 | 17:57 Uhr 2009-08-11T17:57:00+0200Werdohl. Es bleibt dabei: Im kommenden Schuljahr werden aus einzelnen Ortsteilen Schüler, die die Evangelische Grundschule in Ütterlingsen oder die Grundschule Kleinhammer besuchen, an der Haltestelle Christuskirche umsteigen müssen.
Die Schulverwaltung stellte den Eltern der Lernanfänger die Busfahrpläne gestern Abend vor.
Zu der Informationsveranstaltung hatte die Stadt in die Aula der Realschule eingeladen. Hintergrund: Durch den Umzug nach Ütterlingsen müssen künftig 160 von rund 200 Schülern der Ev. Grundschule mit dem Bus fahren. Auch aus Ütterlingsen fahren künftig mehr Schüler zu ihrer Grundschule, die im Standort Kleinhammer aufgegangen ist.
»Nachbessern, wenn es klemmt«
„Bis auf die Erstklässler sind die Schüler das Umsteigen an der Kirche ja gewohnt”, sagte Rainer Gumz von der Schulverwaltung gestern zur WR. Zudem werden in der ersten Zeit vier Mitarbeiter der MVG vor allem die I-Männchen bei der Fahrt und beim Umsteigen begleiten, wie Jochen Sulies, Pressesprecher der MVG, bestätigte. „Auch Mitarbeiter der Stadt werden in den ersten Tagen beobachten und schauen, ob es läuft”, versprach Gumz.
Die Ev. Grundschule wird mit einem „Bus-Dienst” aus Lehrern, Eltern und weiteren freiwilligen Helfern das An- und Abreisen der Schüler ebenfalls erleichtern. Schulleiterin Hedda Maxeiner äußerte sich insgesamt zufrieden mit dem Busfahrplan der MVG. Mit dem Umsteigeort Christuskirche/Stadtmitte und verkürzten Wartezeiten sei die MVG allen Wünschen der Schule nachgekommen, so Maxeiner zur WR.
„Dass nicht alle Kinder bis vor die Haustür gefahren werden können, ist klar”, sagte die Schulleiterin, und: „Ich bin zuversichtlich, dass die Schüler das auch weiterhin schaffen”. Man könne schließlich auch noch nachbessern, „wenn es klemmt”. Allerdings müsse bei der Gestaltung des Stundenplanes künftig mehr Rücksicht auf die „Buskinder” genommen werden. Schulbusse Richtung Stadtmitte fahren wenige Minuten je nach Schulende an der Danziger Straße ab.
Zu einem größeren Problem als der Bustransfer könne sich der Transfer im Pkw der Eltern auswachsen: „Wenn sehr viele Eltern ihre Schüler abholen sollten, habe ich eine gewisse Angst”, so Maxeiner. Die örtlichen Gegebenheiten vor der Schule in Ütterlingsen seien recht eng und unübersichtlich.

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