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Das Grundwasser bleibt sauber

25.08.2010 | 16:17 Uhr
Das Grundwasser bleibt sauber
Am Feuerwehrgerätehaus Kleinhammer wurde am Mittwoch, 25. August 2010 ein neuer Ölabscheider eingebaut.

Werdohl.Neue Ölabscheider wurden jetzt an den Gerätehäusern der Löschzüge Stadtmitte und Kleinhammer eingebaut. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme betragen knapp 40000 Euro.

Mittwoch, kurz vor 8 Uhr, Kleinhammer: Am Gerätehaus der Feuerwehr tut sich einiges. Mit schwerem Geschütz wird der fünf Tonnen schwere Ölabscheider vom Lkw an einem Schwenkarm in das vorgesehene Loch vor dem Gerätehaus manövriert.

Das neue Bauteil hat eine lange Reise hinter sich. „Es wurde von der Firma Rhebau aus Köln geliefert“, weiß Uwe Bettelhäuser vom Baubetriebshof. Warum die Ölabscheider an den beiden Standorten ausgetauscht wurden, weiß Bettelhäuser ebenfalls: „Die alten Abscheider waren viel zu klein. Außerdem waren sie sehr alt.“ Und zwar so alt, dass man nicht mal mehr weiß, wann sie überhaupt eingesetzt wurden. „Sie waren aufgrund dessen einfach nicht mehr zulässig“, erklärt Bettelhäuser. Je eine neue Abscheideanlage an beiden Standorten wurde daher vom Märkischen Kreis zur Auflage gemacht.

Sechs Kubikmeter
Volumen

Für Ahnungslose erklärt der Insider, wie solche Geräte funktionieren: „Ölhaltiges Wasser würde das Grundwasser verschmutzen. Durch den Einbau eines Ölabscheiders läuft das verschmutzte Wasser in diesen Behälter. Das Öl setzt sich darin dann ab. So wird verhindert, dass das Öl in den Kanal fließt.“

Der Baubetriebshof der Stadt hat sich also um größere Abscheideanlagen gekümmert. „Die neuen Anlagen sind jetzt ausreichend für die gesamte Entwässerung“, so Bettelhäuser weiter. So hat die Anlage in Kleinhammer sechs Kubikmeter Volumen und die Anlage in der Stadtmitte hat sogar ein Volumen von zehn Kubikmetern. „Die benötigte Größe wurde nach dem Wasseraufkommen berechnet. Ob Wasser vom Waschen der Autos oder Regenwasser, das belastet sein könnte, alles fließt nun ordnungsgemäß in den dafür vorgesehenen Ölabscheider“, so Bettelhäuser.

Die Arbeiten an der Feuerwache in der Stadtmitte sind schon in der letzten Woche abgeschlossen worden. Einzig eine neu geteerte, rechteckige kleine Fläche weist dort noch auf die Bauarbeiten hin. In Kleinhammer werden die Arbeiten wohl am kommenden Montag abgeschlossen.

Die neuen Anlagen sollen die nächsten 30 Jahre halten. „Alle fünf Jahre gibt es eine Dichtheitsprüfung. Zudem wird der Ölstand regelmäßig von einer Fachfirma kontrolliert, so dass das abgesetzte Öl im Bedarfsfall abgesaugt werden kann“, so Bettelhäuser.

Kathrin Klottka

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