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Bürgerfrühschoppen

Antony: Leerstand ist ein Problem

18.08.2010 | 19:21 Uhr
Antony: Leerstand ist ein Problem
Beim 24. Bürgerfrühschoppen (21. August) treten die United Ruhr Pipes and Drums auf.

Werdohl.Musik ist Trumpf beim 24. Bürgerfrühschoppen der Privatbrauerei Iserlohn am kommenden Samstag, 21. August, im und um den Bahnhof herum.

Zweimal tritt das renommierte Bahn-Orchester Altenbeken auf (11 Uhr und 12.15 Uhr). Dazwischen gibt es Lieder vom Männerchor Werdohl (11.50 Uhr) und ab 14 Uhr wird es schottisch.

Einzelhändler aus dem Bahnhofsviertel haben die United Ruhr Pipes and Drums für einen Auftritt beim Bürgerfrühschoppen engagiert. Über Peter Ortkras, der im Bahnhofsviertel ein Geschäft betreibt, kam der Kontakt zu Stande. „Die Band war zuletzt beim Still-Leben auf der A 40 dabei“, berichtet Jörg Antony vom Salon Renz. Dass der Bürgerfrühschoppen (Beginn: 11 Uhr) am historischen Bahnhofsgebäude Station macht, freut Antony und die anderen Geschäftsleute aus dem Viertel: „Wir müssen jede Gelegenheit nutzen, den Bahnhof im Gespräch zu halten.“ Deshalb haben Antony, Ortkras und ihre Mitstreiter die Gelegenheit beim Schopf gepackt, den Bürgerfrühschoppen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, Abteilung Kultur zu planen. Erfahrungen, wie man Aktionen erfolgreich auf die Beine stellt, konnten die Einzelhändler zuletzt bei der Eieraktion zu Ostern machen.

Neuauflage des
Weihnachtstreffs

Jörg Antony: „Das kam gut an.“ Die Weihnachtsaktion im Bahnhof Anfang Dezember vergangenen Jahres war trotz bitterkalten Wetters ebenfalls gut besucht. So gut, dass man in diesem Jahr gleich nachlegen will.

„Wir sprechen mit dem Stadtmarketing darüber, den Weihnachtstreff im Bahnhof in diesem Jahr erneut anzubieten, sagt Jörg Antony. Mittlerweile arbeiten die Geschäftsleute aus dem Bahnhofsviertel eng zusammen. Berufliche Verpflichtungen und hohe Arbeitsbelastungen lassen bisher allerdings keine regelmäßigen Treffen zu, wie Antony berichtet. Sein Ziel bleibt es, ein Netzwerk zu knüpfen.

Kontinuierlich planen möchten die Geschäftsleute gern auch mit den Parkplätzen im ehemaligen Minimal-Gebäude.

Doch gerade bei diesem zentralen Problem des Viertels gibt es kein Licht am Horizont wie Antony bestätigt: „Der Leerstand brennt uns unter den Nägeln, aber es bewegt sich leider nichts.“

Matthias Alfringhaus

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