Zufriedener leben in Leithe

Mit den Leither Bürgern kamen Seniorenbüro
Mit den Leither Bürgern kamen Seniorenbüro
Foto: Dietmar Wäsche
Was wir bereits wissen
Das Seniorenbüro Wattenscheid und das Bündnis für Leithe starten eine Fragebogenaktion in Leithe zum Thema „Lebenszufriedenheit im Alter“. Bereits 80 Rückläufer am Samstag. Bürger können bis 11. April teilnehmen.

Wattenscheid..  Was in Günnigfeld einen erfolgreichen Anfang nahm, weitet das Seniorenbüro Wattenscheid auf den nächsten Ortsteil aus: Zusammen mit dem „Bündnis für Leithe“ nahm man sich dem Thema „Lebenszufriedenheit im Alter“ an. Mithilfe eines Informations- und Diskussionsstandes, der zwischen 10 und 12 Uhr auf dem Parkplatz der Barbara Apotheke an der Ecke Krayer Straße/Kemnastraße aufgebaut war, führte ein vierköpfiges Team eine Fragebogenaktion aus.

Bürgerversammlung folgt im Mai

Die Leither – teilnehmen konnten alle, der Fokus liegt jedoch auf der Altersklasse ab 55 Jahren aufwärts – hatten die Möglichkeit, Eindrücke und Anregungen für ihr Quartier zu nennen. Monika Robrecht vom Seniorenbüro zeigte sich angenehm überrascht von der Resonanz: „In den zwei Stunden wurden rund 80 ausgefüllte Fragebögen abgegeben. Außerdem konnten wir sehr intensive und informative Gespräche mit den Leuten führen, die allesamt sehr motiviert scheinen, etwas in Leithe zu bewegen.“

Da die Aktion noch bis zum 11. April läuft, ist eine Auswertung der Rückläufer noch nicht möglich. Einige Themen hätten sich aber bereits herauskristallisiert, u.a. die Verkehrssituation: „Hier fordern viele eine Beruhigung. Bürgersteige, die durch Wurzeln unpässlich oder nur mühsam mit Gehhilfen und Rollatoren zu bewältigen sind, nannten auch einige Senioren“, berichtet Ines Sertdal, Bündnis für Leithe. Ebenfalls ermittelt werden sollen der Wohlfühlfaktor und Dinge, die zurzeit noch fehlen. So sagte ein Bürger, ihm fehle das fröhliche Lachen der Kinder, nachdem die Schule geschlossen wurde: „Ich wünsche mir außerdem einen geeigneten Platz für Veranstaltungen, als Radfahrer die Sanierung von West- und Lohrheidestraße“, so der Senior, der lobt: „Die Aktion muss mal sein.“

Robrecht und Sertdal, vor Ort komplettiert durch Rita Kosthaus und Johannes Bielawa vom Seniorenbüro, erwarten insgesamt rund 200 Rückläufer. Die Fragebögen wurden bereits vorab mit der neuen Ausgabe des „Leither Blättchens“ verteilt. Nach Abschluss der Sammelaktion werden diese im nächsten Schritt thematisch sortiert und ausgewertet. „Die Ergebnisse präsentieren wir dann in einer öffentlichen Bürgerversammlung im Mai“, so Robrecht. Ein genauer Termin werde noch bekannt gegeben.

Wie schon in Günnigfeld, erhofft man sich rege Teilnahme und weitere wichtige Diskussionspunkte durch die Zusammenkunft. Auf dieser Grundlage könne dann eine zielgerichtete Verbesserung von Leithe angegangen und Bürgerbegehren besser realisiert werden.