Zehnjähriger nach Eis-Einbruch noch immer in Lebensgefahr
10.02.2012 | 17:14 Uhr 2012-02-10T17:14:00+0100
Wattenscheid. Dramatische Rettungsaktion auf dem Eis: Ein zehnjähriger Junge ist am Freitag auf einem zugefrorenen Teich eingebrochen. Ersthelfer hatten den Jungen aus dem Wasser gezogen und ihn wiederbelebt. Er schwebt nach Angaben der Polizei allerdings weiterhin in Lebensgefahr.
Einen Tag nach dem Einbruch ins Eis schwebt der zehnjährige Junge noch immer in Lebensgefahr. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, wurde das Kind ins künstliche Koma versetzt. Sein Zustand sei stabil, hieß es.
Am Freitag war der Junge auf dem Teich eingebrochen. Er lag mit dem Gesicht im Wasser und war ohne Puls und Atmung, als ihn die drei Helferinnen – sie sind Mitarbeiterinnen der benachbarten Grundschule – an Land zogen. „Sie haben bei ihrem engagierten Eingreifen alles richtig gemacht“, so Simon Heußen, Sprecher der Feuerwehr. Der Teich gehört zum Seniorenheim St. Elisabeth von Thüringen, ein rund 1,60 Meter hoher Metallgitterzaun trennt das Gelände vom benachbarten Grundstück der Grundschule an der Schulstraße in Leithe. Der Junge besucht die Gertrudisschule, die derzeit wegen der Sanierungsarbeiten an der Schulstraße einquartiert ist.
Zum Zeitpunkt des Unglücks war Schulschluss, die Kinder hatten um elf Uhr ihre Zeugnisse erhalten und konnten nach Hause gehen. Unklar ist, wie und warum der Zehnjährige auf den nur wenige Meter entfernten, zugefrorenen Teich gelangte. In der Mitte des Gewässers, wo der tragische Unfall passierte, sprudelt Wasser aus einem Rohr, dorthin wird das Eis immer dünner.
Die drei Ersthelferinnen, die auf den Unfall aufmerksam wurden und sofort eingriffen, sind Mitarbeiterinnen der Grundschule. Mit vereinten Kräfen konnten sie den Jungen schließlich aus dem Wasser ziehen. Zu den Helferinnen gehört Tanja Knopp, Konrektorin der Gertrudisschule. Die 38-Jährige ist als ausgebildete Rettungssanitäterin ehrenamtlich beim DRK tätig. Vorsichtig und mit einem Seil gesichert, hatte sie sich dem Jungen auf dem Eis genähert und am Ufer die Wiederbelebung eingeleitet. „Die Einsatzkräfte übernahmen die weiteren Reanimationsmaßnahmen; der Junge hatte wieder Puls und Atmung“, erklärt Simon Heußen, Sprecher der Feuerwehr, die rasch zur Stelle war und das Kind nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus transportierte.
Simon Heußen warnt nochmals eindringlich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten, die Unfallgefahren seien trotz der anhaltenden Minusgrade weiterhin groß. Man könne nie sicher beurteilen, wie dick und stabil die Eisdecke ist.
Um auszuschließen, dass weitere Kinder durch das dünne Eis eingebrochen sind, wurde die gesamte Teichanlage durch Rettungstaucher der Feuerwehr gründlich abgesucht. Diese Suche verlief zum Glück negativ.
Aufgrund der momentan vorliegenden Informationen geht die Kripo von einem Unglücksfall aus. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen und Ersthelfer.
17:20
Möge das Kind wieder ganz gesund werden!
Überaus bedauerlich, dass es noch nicht überm Berg ist.
Die Eltern tun mir leid; ich weiß, wie man sich fühlt. Man sitzt am Bett seines Kindes und kann nichts tun. Niemand, der das bereits einmal mitgemacht hat, kann auch nur erahnen, was das bedeutet.
Kleiner, bitte wach wieder auf!
09:43
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Warum schreiben Sie das noch einmal? Stand doch gestern schon hier!? ... Wahrscheinlich wollen Sie einfach nur provozieren...
Aber:
SCH***EGAL, ob er "selbst schuld" (ich zitiere hier Pankratz81) hatte oder nicht!
Das einzige was nun wichtig ist, ist, dass der Junge überlebt!
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b.scheuert spricht ein wahres Wort gelassen aus .
22:37
Na, ja... ich denke der Junge wird jetzt gut versorgt werden. So gemein es klingt: Ich glaube nicht, dass er das je wieder machen wird. Er hatte gute Schutzengel und zum Glück beherzte Helfer in der Nähe, sonst hätte er keine Chance gehabt. Ich denke er wirds schaffen.
20:31
manche kommentare blieben besser ungeschrieben!!!
der junge war 10 jahre alt... kinder sind sich der gefahren häufig einfach nicht bewusst! gerade verbotene dinge reizen sie häufig - erst recht, wenn sie die gründe für ein verbot vielleicht nicht verstehen oder vielleicht auch nicht glauben wollen ("kann ja gar nicht sein, dass das eis nicht hält, ist doch fest hier am rand des teiches...")!
darüber hinaus steht hier nichts zu den umständen unter denen der junge aufs eis gegangen ist...
ich wünsche der familie viel kraft und dem kleinen mann noch viel viel mehr davon, auf dass er die kraft und den willen hat, den kampf ums leben zu gewinnen!
20:25
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20:02
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Was bitte ist DAS denn für ein unangemessener Kommentar?
Es geht das Leben eines Kindes.
10 Jahre, mein Lieber! Als du so alt warst, hast Du sicher alles richtig gemacht, nicht wahr? Für so einen herzlosen Kommentar fehlt mir jedes Verständnis.
Ich drücke dem Kleinen die Daumen, dass alles gut geht!
Was für ein Getrolle - die Meinung kaufe ich Ihnen nicht ab.
So merkbefreit & voller Lochfraß kann man als bewußter Mensch nicht sein.
Vor allen Dingen einem Zehnjährigen gegenüber, von dem man nicht weiß was oder wen ihn aufs Eis getrieben hat.
Klingt jetzt makaber, aber Ihr Kommentar offenbart durch Ihre offensichtliche Bestimmtheit und Ernsthaftigkeit große Satire.
18:11
Ein tragischer - aber leider vermeidbarer - Unfall, der auch nicht der Letzte seiner Art gewesen sein dürfte. War in der Öffentlichkeit eigentlich nicht genug vor den Gefahren des Betretens der zugefrorenen Gewässer gewarnt worden? Haben die Eltern das Thema nicht angesprochen? Man kann nur hoffen, dass der Junge den Unfall ohne bleibende Folgeschäden überlebt.