Wiedervereinigung der SPD in Eppendorf

Die SPD in Eppendorf stellt sich neu auf – und damit schließt sich ein Kreis. Mit der Fusion der Ortsvereine Eppendorf-Denkmal und Eppendorf-Heide zum 1. April gibt es nach knapp 44 Jahren wieder eine SPD-Gliederung für ganz Eppendorf – wenn auch unter umgekehrten Vorzeichen. So teilt es Ingo Hinze, stv. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eppendorf, mit.

War der damalige, stark angewachsene SPD-Ortsverein Eppendorf vom Kreisverband Wattenscheid 1971 wegen seiner hohen Mitgliederzahl geteilt worden, so hätten jetzt die Auswirkungen des demografischen Wandels den Ausschlag für die „Wiedervereinigung“ gegeben. Die Notwendigkeit, das Vereinsheim des SPD-OV Eppendorf-Heide aus finanziellen Gründen zum Jahreswechsel aufzugeben, sei, so Hinze, ein weiterer Anlass für eine Neuausrichtung gewesen. Zugleich aber hatten die Vorstände der beiden Ortsvereine in den Wahlkämpfen der vergangenen Jahre schon gut zusammengearbeitet. Im Auftrag der Mitglieder beider Gliederungen habe sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe auf die Rahmenbedingungen für den gemeinsamen Ortsverein geeinigt. Anfang Februar wurden die erarbeiteten Vorschläge in beiden Ortsvereinen zur Abstimmung gestellt – und mit großen Mehrheiten angenommen. Jetzt kamen Mitglieder beider Ortsvereine im Elsa-Brändström-Haus zusammen, um einen gemeinsamen Vorstand zu wählen. Nach dem Zusammenschluss ist die SPD Eppendorf der größte Ortsverein im Stadtbezirk Wattenscheid. Mitglieder im Vorstand sind (auf dem Foto v.l.): Dieter Rakowski (Bezirksvertreter), Lars Nienke (Vorsitzender), Hans-Peter Herzog (Ratsmitglied), Ingo Hinze (stv. Vors./Öffentlichkeitsarbeit), Ingeborg Taube (Vorstandsmitglied), Astrid Hinze (stv. Vors./ Planung/Organisation), Rosanna Freund-Scheyer, Marion Bürger-Spannel, Sven Feniger (Vorstandsmitglieder), Ronald Voigt (stv. Vors./ Finanzen), Rudolf Riffelt, Georg Mollenhauer, Markus Knapp (Vorstandsmitglieder) und Oliver Böning (Vorstandsmitglied/nicht auf Foto).