Weltladen ruft zum „Klimafasten“ auf

Gabriele Rebbe (li.), Mila Ern, Margret Kronberg und Christa Kümmel wollen „was fair-ändern fürs Klima“.
Gabriele Rebbe (li.), Mila Ern, Margret Kronberg und Christa Kümmel wollen „was fair-ändern fürs Klima“.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv

Wattenscheid..  Der Weltladen regt an, das Fasten zwischen Aschermittwoch und Ostern nicht nur auf den Verzicht bestimmter Nahrungs- oder Genussmittel zu beschränken: „Fasten fürs Klima und für Klimagerechtigkeit“, lautet das Motto, auf das die Aktivisten aus der Friedenskirche in den nächsten Wochen aufmerksam machen wollen.

Denn das Klima brauche Schutz. Und es gehe darum, den Alltag so klimaschonend wie möglich zu gestalten. Zu deutlich seien die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren, die stärksten Veränderungen gebe es dabei in den Entwicklungsländern zu verzeichnen. „Und dass, obwohl die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung für die Hälfte des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich sind, die arme Hälfte der Menschheit aber lediglich für zehn Prozent des Treibhausgases CO2. So gefährdet der Klimawandel nicht nur das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen, er verstärkt auch die weltweite Ungerechtigkeit“, sagen die Weltladenaktivisten Gabriele Rebbe und Klaus-Jürgen Franke.

Darum hängt derzeit in jeder Woche bis zum Osterfest ein Vorschlag zum Klimafasten im Weltladen aus. Motto: „Was fair-ändern fürs Klima.“

Diesen Vorschlag übernimmt auch die kfd St. Pius für ihre Frauen, die in diesem Jahr Kooperationspartner vom Wattenscheider Weltladen in der Friedenskirche sind.