„Welle“ bietet Gaudi für Bellos

Bezirksvertretung Wattenscheid tagt am kommenden Dienstag öffentlich. Tempo-30-Zone im Streckenabschnitt Fritz-Reuter-Straße ist eines der Themen

Die Freibadsaison fängt zwar gerade erst richtig an, doch ist schon klar, dass nach Ende des Open-Air-Schwimmens wieder die vierbeinigen Freunde die „Welle“ stürmen dürfen. Erstmals im vergangenen Jahr angeboten wurde ein Hundeschwimmen im Wellenfreibad Südfeldmark. Trotz des eher schlechten Wetters nahmen rund 180 Hunde und 350 Menschen an dem Veranstaltungswochenende teil. Hunde wie Herrchen und Frauchen genossen sowohl die Veranstaltung als auch ganz besonders die Lokalität.

Flächenpotenziale für Wohnbau

Der guten Resonanz folgte der Wunsch, übrigens auch vom Tierschutzverein Bochum, den Freizeitspaß zu wiederholen. Die Bezirksvertretung Wattenscheid sowie der Ausschuss für Freizeit und Sport wurden bereits über das allgemein positive Veranstaltungsfazit informiert. Der Tierschutzverein möchte in diesem Jahr das Hundeschwimmen am 19. und 20. September in der „Welle“ in der Südfeldmark durchführen. Die Freibad-Saison endet offiziell am 31. August. Die Sportverwaltung hat nun vor, einen entsprechenden Veranstaltungsvertrag mit dem Tierschutzverein abzuschließen. Diese Sachlage liegt der Bezirksvertretung nun als Mitteilung vor. Sie tagt am kommenden Dienstag, 9. Juni, ab 16 Uhr im großen Saal des Wattenscheider Rathauses. Am ersten, öffentlichen Teil können interessierten Bürger teilnehmen.

Weiteres Thema in der Sitzung ist – in Form einer Anhörung – die „Entfernung des Straßenabschnittes der Fritz-Reuter-Straße zwischen Ridderstraße und Westenfelder Straße aus dem Vorbehaltsstraßennetz und Anordnung von Tempo-30“. Was hier zunächst sehr theoretisch klingt, hat praktische Auswirkungen für die Anwohner der Fritz-Reuter-Straße: Nämlich die Einführung von Tempo-30 auf dem genannten Abschnitt der Fritz-Reuter-Straße. Dieses Limit wird auch von der Verwaltung empfohlen. Zum Hintergrund: Mit Vorbehaltsstraßennetz ist das Straßennetz gemeint, über das alle Kfz-Verkehre abgewickelt werden sollen, die über die reine Erschließungsfunktion hinaus gehen.

Zudem geht es in der Bezirksvertretung um „Flächenpotenziale für Wohnbauentwicklungen im Bereich WAT-Zentrum“. Gemeint sind wohnungsmarktbezogene Analysen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) in Bezug auf das soziale Stadt-Gebiet (Soziale Stadt). Hier geht es vor allem um veralteten Gebäudebestand und den Mangel an zeitgemäßem, attraktivem Wohnraum. Eine sehr gute Eignung für eine wohnbauliche Entwicklung zeigen die beiden Flächenpotenziale an Parkstraße (Betriebshof) und Sommerdellenstraße (Fröbelschule). Bei beiden Flächen handelt es sich um Wohnbauflächen in städtischem Besitz.