Vorbereitende Arbeiten werden jetzt durchgeführt

Die Turnhalle der Südfeldmarkschule an der Roonstraße.Foto:Jürgen Theobald
Die Turnhalle der Südfeldmarkschule an der Roonstraße.Foto:Jürgen Theobald
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Was wir bereits wissen
Turnhalle an der Roonstraße für Flüchtlinge herrichten. Unterbringung ist eine Übergangslösung

Sehr kurzfristig habe sich die Notwendigkeit ergeben, eine Unterkunft für Flüchtlinge finden zu müssen. So teilte es die Stadt Bochum vergangenen Donnerstag mit. Und: Die Turnhalle Roonstraße steht seit Montag, 1. Juni, für den Schul- und Vereinssport nicht mehr zur Verfügung. Dann sollten die Umbauarbeiten starten, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Gestern sagte Stadt-Sprecherin Barbara Gottschlich auf WAZ-Anfrage, „dass die Tür zwischen Schulgebäude und Turnhalle fest verschlossen wird.“ Am Montag waren verschiedene städtische Ämter vor Ort, darunter auch die Feuerwehr, und die stellvertretende Schulleiterin. Hier sei festgestellt worden, so Barbara Gottschlich, „dass unter gewissen Bedingungen 32 Personen die Turnhalle nutzen können.“ Nun seien vorbereitende Arbeiten nötig. Diese sollen bereits am 9. oder 10. Juni abgeschlossen sein. Laut Stadt-Sprecherin werde der Hallenboden abgedeckt, draußen würden Duschcontainer aufgestellt, die Tunhalle selbst müsse möbliert werden. Auch Speise-Versorger, sprich Caterer, gelte es zu beauftragen. „Dann können dort Flüchtlinge einziehen. Wann genau, wie viele Menschen und woher sie kommen, wissen wir erst kurzfristig.“ Seien die Menschen dort eingezogen, „kümmern sich auch vor Ort städtische Mitarbeiter.“

Die Stadt teilt weiter mit, dass „sobald für die Flüchtlinge andere Unterbringungs-Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die Menschen in anderen Unterkünfte untergebracht werden sollen.“