Viele Kinder dürfen auf ihre Wunsch-Schule

Wie das Presseamt der Stadt mitteilt, bekommt der mit Abstand größte Teil der Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in Bochum und Wattenscheid einen Platz an seiner Wunschschule. Das ist das Ergebnis des Anmeldeverfahrens. Es bestehe jedoch bei den Gesamtschulen verstärkt das Problem, dass mehr Bewerbungen vorliegen als berücksichtigt werden können.

Von den 2755 Viertklässlern an den städtischen Grundschulen wurden nach Abschluss des offiziellen Verfahrens 1094 Kinder an einem Gymnasium angemeldet (39,7 Prozent). Lediglich das Neue Gymnasium, die Goethe- und die Lessing-Schule konnten nicht alle Bewerber aufnehmen. Die meisten dieser insgesamt 36 Kinder – im Vorjahr waren es 43 – bekamen einen Platz an der Schiller-, der Hildegardis- sowie der Graf-Engelbert-Schule. Einige entschieden sich für eine andere Schulform.

Anders als im Vorjahr konnten bei den Realschulen nicht alle an ihrer Wunschschule Aufnahme finden. 495 Kinder, im Vorjahr waren es 446, haben diese Schulform als Erstwunsch gewählt. Etliche wollten zur Hans-Böckler-Schule. Sie verzeichnete 111 Anmeldungen. Im Vorjahr waren 64. Da an dieser Schule die Nachfrage deutlich größer war als die Aufnahmekapazität, fanden 27 Kinder keinen Platz. Ihnen konnte jedoch eine Aufnahme in der gewünschten Schulform an der Anne- Frank-Schule und an der Realschule Höntrop angeboten werden.

Die Anmeldezahlen an den fünf Bochumer Realschulen, die Eingangsklassen bilden, belaufen sich auf 538 Kinder, dies entspricht 19,5 Prozent.

Die beiden Hauptschulen werden 81 Schülerinnen und Schüler begrüßen. Für die Schulform Gesamtschule entschieden sich 749 Kinder (27,1 Prozent). Alle vier Gesamtschulen mussten insgesamt 100 – Vorjahr 99 – Bewerbungen abweisen. Einige wechseln zur Realschule, wenige zu den Gymnasien. Andere entschieden sich für den Besuch einer anderen Schule des längeren gemeinsamen Lernens. Dort werden 243 Fünftklässler erwartet.