Verein „benni & co“ bezieht neue Räume

Einen großen Schritt nach vorne hat der Verein „benni & co“ gemacht. Er kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die an Duchenne, einer Muskeldystrophie, erkrankt sind. Die Erkrankten müssen bereits im Kindesalter im Rollstuhl sitzen. Die alte Zentrale des Vereins in der Nikolaistraße in Wattenscheid war allerdings nur über Treppen zu erreichen. Die die neuen Räumlichkeiten in der Huestraße 20 in Bochum-Mitte verfügen über einen Personenaufzug.

Nun wurden die frischen Räume im Zentrum der Stadt ihrer Bestimmung übergeben. Auf 110 Quadratmetern soll Leben in die Zentrale kommen, das vorher aufgrund der schlechten Erreichbarkeit nicht möglich war. „Hier in Bochum werden die Fäden gezogen, hier ist der Puls des Vereins“, sagt Alex Schnitzlbaum, der erste Vorsitzende des Vereins. Rund 800 Mitglieder aus ganz Deutschland, Duchenne-Erkrankte und Betroffene, zählt der Verein derzeit. Vor allem kümmert er sich darum, die Forschung auf dem Gebiet Duchenne voran zu bringen, beispielsweise im Forschungszentrum im Bergmannsheil. Zwar hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan, doch noch immer ist die Lebenserwartung der Menschen, die diese vererbbare Muskelkrankheit haben, erschreckend gering. Doch auch andere Aktionen in ganz Deutschland, beispielsweise Vater-Sohn-Tage, organisiert der Verein von Bochum aus.

„Und natürlich können wir jetzt die Beratungsgespräche beispielsweise nach einer Diagnose, direkt hier in der Geschäftsstelle führen. Das ging in den alten Räumen nicht“, sagt Silvia Hornkamp, die Geschäftsführerin. Zusammen mit zwei festangestellten Kolleginnen und einer Praktikantin hat sie seit Mitte Januar in der Huestraße 20 Stellung bezogen. Ihr Sohn Richard, 18 Jahre alt und selbst erkrankt, freut sich jedenfalls, jetzt regelmäßiger in den neuen Räumen vorbeischauen zu können: „Der Aufzug ist super.“

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