UWG fragt nach Belastungen
29.07.2010 | 10:17 Uhr 2010-07-29T10:17:00+0200
Wattenscheid. Nach dem aktuellen Stand der Immissions-Belastungen an der A 40 hat die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) die Verwaltung angesichts des absehbaren Ausbau-Endes gefragt.
„Die UWG hat den Ausbau der A 40 auf sechs Spuren stets intensiv verfolgt und für notwendig angesehen. Dabei wurde von uns immer großen Wert darauf gelegt, dass die befürchteten Immissionen bei Lärm und Luft in den gesetzlichen Grenzen gehalten werden. Daher sind ständige Messungen dringend angezeigt“, so der UWG-Vorsitzende Klaus-Peter Hülder.
Angesichts des abzusehenden Endes des A-40-Ausbaus hat die UWG im Februar daher nach dem aktuellen Stand der Belastungen gefragt und wissen wollen, ob „es im Hinblick auf den Status quo Nachbesserungen geben“ wird. Die Antwort der Verwaltung dazu vom 6. Juli sei ausweichend und unbestimmt, wenn auch im gewissen Sinne verständlich, kritisiert Hülder.
Die entsprechende Mitteilung der Verwaltung im Wortlaut: „Gegen den Planfeststellungsbeschluss zum 6-streifigen Ausbau der A 40 von westl. AS Bochum-Stahlhausen bis östl. AS Bochum-Stahlhausen einschließlich Umbau der AS Bochum-Stahlhausen und Anschluss des Donezk-Ring an die A 40 ist Klage erhoben worden. Die Verhandlung dieser Klage am OVG NRW in Münster, in der u.a. auch der Lärmschutz an der A 40 erörtert wurde, ruht zur Zeit. Aus diesem Grunde werden derzeit vom Landesbetrieb Straßenbau NRW als Baulastträger keine Angaben zu Immissionsuntersuchungen an der A 40 gemacht.“
Die UWG, kündigt Hülder an, werde das Thema aber nicht aufgeben und wachsam bleiben.
15:04
Auf der neuen Ortsumgehung in Günnigfeld fahren eigentlich kaum Autos. Wofür war die jetzt noch mal notwendig?
(Für mich als Radfahrer aber eine sehr schöne Strecke.)
02:32
Gibt es schon Ergebnisse?
16:56
# 1:
Kooperation? Keiner kann so schön fragen, wie die UWG.
Aber, Spaß bei Seite, in einem schwebenden Verfahren wird sich wohl niemand festlegen.
11:38
Landtagsabgeordneter Yüksel (SPD) hat während des Wahlkampfes zugesagt, dass er sich um diese Angelegenheiten kümmern will.Wäre doch ein gute Idee hier gemeinsam zu arbeiten...