Starkes Stück von Peter Stark
28.07.2010 | 16:11 Uhr 2010-07-28T16:11:00+0200
Wattenscheid.Stark, stärker am. . . Was der Wattenscheider Peter Stark geschafft hat, ist kaum zu toppen.
Nicht nur beim Innovationspreis der Druckindustrie, auch beim Award des Gesamtverbandes der deutschen Kommunikationsagenturen (GWA) ist der Werbe- Designer neben Maybach, BMW, Vattenfall und Lufthansa ganz weit vorne gelandet.
„Das ist kaum noch zu steigern“, sagt der 48-Jährige.
Starks Image-Broschüre für den Oberhausener Stahlhandel Heitmann gehört nach der Auszeichung mit dem GWA-Award zu den besten Print-Produkten in der Bundesrepublik. Dem Werbe-Designer war dabei das Kunststück gelungen, den spröden Werkstoff mit einer sehr aufwändigen Drucktechnik auf Papier sprichwörtlich „begreifbar“ zu machen.
Der GWA-Award gelte in seiner Branche als eine Art ,Oscar’, erläutert der 48-jährige Werbefachmann, der sich wie Oskar über seinen bemerkenswerten Erfolg freut. „Das ist eigentlich nicht mehr zu toppen und für mich eine ganz, ganz große Ehre.“ Und dann spricht aus dem Wattenscheider Unternehmer der bekennende Revierbürger: „Es ist schon ein ganz tolles Gefühl, dass Ruhm und Ehre nicht mehr allein an den Rhein, die Spree oder die Elbe gehen, sondern dass nun auch etwas Anerkennung Richtung Ruhr fließt.“
Die dem GWA angeschlossenen Unternehmen, darunter auch die überwiegend in Hamburg, Düsseldorf und Berlin residierenden Star-Agenturen, erwirtschaften ein jährliches Umsatz-Volumen von rund 13 Milliarden Euro. In diesem „Haifischbecken“ gehört Peter Stark dann doch eher zu den kleinen Fischen. „Aber man sieht, dass bei der Beurteilung von Kreativpotenzialen nicht die Größe und der Ruf eines Unternehmens entscheidend sind“, sagt der Wattenscheider, der das Kunststück fertig gebracht hat, als „Alleinunterhalter“ Bigband-Sound zu produzieren. Doch der 48-Jährige, der seit 29 Jahren selbstständig ist, teilt seinen Lorbeer gerne mit den Partnerunternehmen, die er im Ruhrgebiet gefunden hat. „Du musst gute Leute kennen, die deine Ideen auch umsetzen können. Ohne sie hast du keine Chance.“ So schreibt Peter Stark seinen Erfolg auch dem Gelsenkirchener Unternehmer Günter Thomas zu, der seine Fantasien zur zweifach preisgekrönte Stahl-Broschüre drucktechnisch meisterte. „Wir haben die gleiche Wellenlänge“, hebt Stark hervor.
Inzwischen hat sich die Fachzeitschrift „Stahlmarkt“ die von Peter Stark kreierte Broschüre zum Vorbild und sein Knowhow in Anspruch genommen, um auf der Titelseite der nächsten Ausgabe ganz innovativ daher zu kommen. Chefredakteuerin Dr. Wiebke Sanders: „Die Titelseite mit den metallischen Motiven glänzt wie Stahl und verdankt ihre Anmutung einem hochinnovativen Druckverfahren. Gemeinsam mit Stark Design und einem Veredelungsdruckunternehmen wurden die Seiten realisiert.“
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