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Stadt sieht abseits der Hansastraße keine Alternative

12.12.2008 | 18:37 Uhr

"Bewusstes Konzept" zum Schutz der Wohngebiete entwickelt. Bochumer zu schmal für Abbiegespur

Im Wohngebiet gilt ein Lkw-Verbot. Foto: WAZ, Klaus Micke

Die städtische Verwaltung sieht kaum Möglichkeiten, die von der CDU als "chaotisch" angeprangerten Verhältnisse an der Hansastraße zu ändern. Das hatte die Ratsfraktion der Christdemokraten gefordert.

Dagegen verweist Susanne Düwel, Abteilungsleiterin im Tiefbauamt, im WAZ-Gespräch auf ein "bewusstes Konzept", mit dem der Schleichverkehr aus den Wohngebieten zwischen Bochumer und Hansastraße herausgehalten werden soll. "Öffentlichen Verkehr über privates Gelände zu leiten, wie es im Zusammenhang mit der Nutzung des Fegro-Geländes vorgeschlagen worden ist, halte ich für rechtlich schwierig."

Dass Linksabbieger in die Graf-Adolf-Straße für lange Rückstaus auf der Bochumer Straße sorgen, sei bekannt. "Aber dieser Bereich gibt nicht mehr, wir können keine eigene Abbiegespur einrichten", sagt die Abteilungsleiterin.

Relativ einfach ist es nach ihren Worten für Gewerbetreibende, mehr Hinweisschilder auf ihre Geschäfte und Betriebe aufzustellen: "Den Bauleiter ansprechen, Antrag stellen, fertig." Dass sich die Restpiste der Hansastraße in einem "grottenschlechten Zustand" befindet, will sie nicht leugnen - "der Bereich am Mausegatt beispielsweise wird durch den Baustellen- und Lastwagenverkehr ja nicht besser" - aber die Fahrbahn werde regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit geprüft, Löcher zeitnah gestopft. Insgesamt ist die Amtsvertreterin "relativ zufrieden" mit dem Verlauf der Ausbauarbeiten, "beim Kanalbau könnte noch ein Zacken zugelegt werden", da sei man mit der Firma im Gespräch.

Auf die Nachfrage zu einer möglichst zeitnahen Nutzung der neuen Blücherstraße verweist Susanne Düwel auf die Deutsche Bahn. "Wir wären bis auf Restarbeiten eigentlich soweit. Aber aus Sicherheitsgründen, nämlich weil der Querschnitt der Fahrbahn im Gegensatz zur alten Trasse verbreitert wurde, müssen die Bahnübergänge mit Schranken gesichert werden. Dazu hat uns die Bahn eine Firma genannt, die das bis Februar erledigt haben will."

Von Rolf Schulte

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Kommentare
13.12.2008
21:30
Stadt sieht abseits der Hansastraße keine Alternative
von MannivonneHeide | #1

Na, Gott sei dank ist damit den abenteuerlichen Vorstellungen der Politrentnerin Borchert eine klare Absage erteilt worden!!!!

DANKE

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