Stadt arbeitet weiter Sturmschäden ab

Auf dem Bolzplatz unterhalb des Monte Schlacko werden noch immer Sturmschäden von Ela beseitigt.
Auf dem Bolzplatz unterhalb des Monte Schlacko werden noch immer Sturmschäden von Ela beseitigt.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Gesetzliches Parkverbot an der Bahnhofstraße wird missachtet, Grünstreifen leidet. Wurzelwerk hebt Platten auf den Bürgersteigen der Graf-Adolf-Straße an. Müll in der Landschaft verärgert Anwohner.

Wattenscheid.. Im Rahmen der Serie „WAT schön – WAT schäbig“ werfen die WAZ-Leser einen kritischen Blick auf das, was vor ihrer Haustür passiert.

WAT nervig...

... ist das Parkverhalten einiger Autofahrer, die den Grünstreifen auf der Bahnhofstraße kurz vor der A40-Autobahnbrücke/Einmündung Wibbeltstraße zweckentfremden, findet Anwohner Gerhard Marquis: „Durch das ständige Zuparken ist der Grünstreifen in einem sehr schlechten Zustand. Ich frage mich, ob es keine Möglichkeit gibt, den Bereich besser zu schützen, z.B. durch Straßenpoller.“ Er sehe zwar, dass stetig Kontrollen durchgeführt würden, diese zeigen seiner Ansicht nach jedoch keinerlei Wirkung.

Der Stadt sei die Problematik bekannt, erklärt Stadtsprecher Oliver Trappe auf WAZ-Nachfrage: „Dort besteht ein gesetzliches Parkverbot, denn nach der Straßenverkehrsordnung ist zum Parken an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren und das Parken auf Bürgersteigen und Grünstreifen ist nicht erlaubt. Insofern wäre eine Regelung per Beschilderung obsolet.“ Die Kontrollen durch Außendienstmitarbeiter würden weiterhin durchgeführt werden, Falschparker müssten demnach jederzeit mit Knöllchen rechnen. Generell trete die Problematik verstärkt zu Beginn eines neuen Schuljahres auf, „wenn der Unterricht am Klaus-Steilmann-Berufskolleg startet“, ergänzt Trappe. Eine Beobachtung, die auch Marquis teilt.

WAT fleißig...

... waren Mitarbeiter der Stadt Bochum. Vor zwei Wochen beseitigten sie weitere beschädigte Bäume und Rückstände am Bolzplatz am Monte Schlacko (Zugang über Sommerdellenstraße), die Pfingststurm Ela hinterlassen hat. Angerückt waren die Arbeiter mit schwerem Gerät und einer mobilen Arbeitsbühne, um auch die Baumkronen zu erreichen. Neben den Rändern des Platzes und der angrenzenden Böschung, wurde auch ein Weg zwischen Ballabfangzaun und privaten Gartenanlagen hinter einem der Tore von Gestrüpp und Geäst befreit.

WAT gefährlich...

...seien weiter die Gehwege der Graf-Adolf-Straße. Anwohner Wolfgang Schlemmer meldet: „Die Wurzeln der z.T. eng stehenden Straßenbäume haben die umstehenden geteerten Flächen angehoben, gebrochen und in einen Hindernisparcours verwandelt. Fußgänger mit Kinderwagen oder Rollator haben größte Schwierigkeiten.“ Ela, Winterwetter und erneut rücksichtloses Parkverhalten erhöhten die Unfallgefahr zudem.

Eine wilde Sperrmüllkippe stört derweil das Bild der Otto-Brenner-Straße. Fernseher, Heizstrahler und leere Alkoholflaschen wurden dort einfach „entsorgt“, beschwert sich eine Anwohnerin.