Spielmannszug blickt auf 25-jähriges Bestehen

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Wattenscheid..  Wer in den vergangenen Jahren das Treiben rund um den Spielmannszug der Höntroper Gänsereiter beobachtet hat, konnte viele Veränderungen, Modernisierungen und Erfolgsgeschichten beobachten. Wie die WAZ bereits berichtete, mischen sich unter die traditionellen Töne der Marschmusik seit einiger Zeit sogar moderne und zum Teil ungewohnte Klänge.

Musiklehrer Patrik Wirth kommt seit fast zwei Jahren alle zwei Wochen nach Höntrop und bringt den Flötisten, Trommlern und anderen Spielleuten moderne Elemente näher. Stücke wie „Mein Herz“ von Beatrice Egli, „Atemlos“ von Helene Fischer oder „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen gehören nun zum Repertoire einer Gruppe, die nicht nur inhaltlich generationenübergreifend arbeitet.

„Wir sind stolz darauf, dass wir Musiker jeden Alters haben. Das jüngste Mitglied ist acht, das älteste weit über 70 Jahre alt. Der Erfahrungsaustausch ist für uns von großem Wert“, schildert Sprecher Niko Halwer. Mit dieser modernen Ausrichtung, mit der Vielzahl an unterschiedlichen Musikern, will der Spielmannszug nun weitere, neue Aufgaben angehen, wie das nächste Musikfest, das die Gruppe passend zum 25-jährigen Bestehen ausrichtet. Am Sonntag, 21. Juni, findet das Jubiläumsprogramm zwischen 11 und 18 Uhr rund um die Gänsereiterhalle am Höntroper Gänsereiterweg 6 statt. Zugesagt haben bereits 20 Kapellen und Musikzüge, um das Jubiläum der Höntroper Gruppe zu feiern. Die „Kleine Raupe“ (Kinderschminken) wird ebenso vor Ort sein wie die Freiwillige Feuerwehr Höntrop. Der Eintritt ist frei. Info: www.spielmannszug-hgc.de