Senioren-Netzwerk kommt an

Das neue Seniorenprojekt „ZWAR“ in Höntrop verzeichnet regen Zulauf. Monika Robrecht und Sylvia Hornung vom Seniorenbüro Wattenscheid können bereits eine positive Zwischenbilanz ziehen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem, was sich bisher entwickelt hat. Das ist mehr als erwartet.“

Bei dem nunmehr zweiten Basisgruppentreffen des „Netzwerkes Höntrop“ trafen sich etwa 60 Besucher in der KGV-Gaststätte Vogelsang zu einem regen Austausch über die bei dem ersten Treffen gegründeten Freizeitgruppen, die in der Zwischenzeit bereits erste gemeinsame Aktivitäten gestartet haben. Dazu gehören Radfahren, Kartenspielen, Wandern, Stadtteil-Themen und Südpark, anderes Wohnen im Alter, Krimi schreiben, Nordic Walking. Die Planung von zwei weiteren Gruppen „Betriebssystem Linux“ und „Spaziergänge“ ist währenddessen ebenfalls angelaufen.

Offen für alle Interessierten

Das ZWAR-Netzwerk Höntrop („Zwischen Arbeit und Rente“) ist das erste Projekt dieser Art in Wattenscheid und Bochum. Interessierte Bürger ab etwa 55 Jahren treffen sich zu gemeinsamen Aktivitäten; die Altersspanne soll dabei nicht zu eng definiert werden, um möglichst viele Interessierte anzusprechen. „Wir möchten bewusst nicht in Konkurrenz zu Vereinen oder bestehenden Angeboten in Höntrop treten, sondern ihr Angebot ergänzen“, so Sylvia Hornung und Monika Robrecht; sie begleiten das Projekt im ersten Jahr.

Das dritte Basisgruppentreffen findet nunmehr am Donnerstag, 28. Mai, in der Zeit von 19 bis 21 Uhr im Seniorenbüro Wattenscheid (Propst-Hellmich-Promenade 29) statt. Weitere Interessenten seien herzlich willkommen. Die Interessensgruppen treffen sich im Zeitraum zwischen den 14-tägig stattfindenden Basisgruppentreffen.

Wer sich noch dem ZWAR-Netzwerk Höntrop anschließen möchte, kann Ort und Zeit im Seniorenbüro Wattenscheid erfragen. Informationen bei Monika Robrecht, 946 113, und Sylvia Hornung, 32 81 895. „Das Vorhaben lebt vom Engagement der Teilnehmer. Es geschieht nur, was die Menschen selbst wünschen und organisieren.“ Die Netzwerke können auch zur Wiederbelebung der Nachbarschaft beitragen. Die Menschen organisieren nicht nur gemeinsame Aktivitäten, sondern könnten sich bei Interesse auch in Alltagsdingen unterstützen, wie zum Beispiel das Aufpassen auf die Wohnung und das Blumengießen, wenn jemand im Urlaub ist, aber auch im Krankheits- und Trauerfall. Viel bürgerschaftliches Engagement kann sich aus diesen Initiativen entwickeln. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge oder Vereinssatzungen.