Schüler erlangen Cambridge-Zertifikat
23.01.2012 | 17:18 Uhr 2012-01-23T17:18:00+0100Wattenscheid.„Hard work“ haben die Jugendlichen Katharina Adamy (19) und Marvin Tekautschitz (18) geleistet. Die beiden Abiturienten von der Märkischen Schule und der MSM sehen sich konfrontiert mit der Frage: „Wohin nach dem Abi?“ Nun haben sie sich einen zweiten Sprachraum neben dem deutschen offiziell erschlossen, denn gestern bekamen sie von Schulleiter Alfred Pieper-Eiselen das Zertifikat überreicht, das globale Anerkennung genießt und einem die englischsprachige Arbeitswelt eröffnet: das Certificate of Advanced English (CAE) der University of Cambridge.
Prüfung: Fünf Stunden Nervenprobe
Marvin schloss sogar mit Grade A ab und erhielt somit bescheinigt, „dass er auf dem Sprachniveau eines Muttersprachlers ist“, erklärt Referendarin Nina Wienemann, die die beiden im Vorbereitungskurs an der Märkischen Schule begleitete. Die Grades werden nicht verschenkt, die fünf Stunden Prüfung seien eine Nervenprobe gewesen, erzählt Marvin, „ein guter Vorgeschmack auf die Abiturprüfungen“. Mit einer Handvoll anderer Schüler wurden er und Katharina in der Bochumer Schiller-Schule auf die Probe gestellt: Hörverständnis bei starkem englischen Akzent, Leseverständnis komplizierter Texte, Speaking-Prüfung mit einem Muttersprachler, Schreiben eines Textes und „use of English“. Bei Letzterem müssen die Prüflinge Grammatikregeln bis ins Letzte draufhaben, sie brauchen einen großen Wortschatz und müssen feine, gemeine Bedeutungsnuancen unterscheiden können.
„Wenn man unter 600 Bewerbern mit diesem Zertifikat punkten kann, ist das schon ein Zückerchen“, erklärt Lehrer Martin Hessbrüggen. „Sehr viele Schüler interessieren sich, und wenn sie mich fragen, ob sie dass schaffen, frage ich, ob sie bereit sind, so viel dafür zu arbeiten.“
Einen persönlichen Bezug als Motivation
Denn es gelte, sich auf ein undeutsches Prüfungsformat einzulassen: „Im Textschreiben und im freien Kommunizieren sind unsere Schüler ja meist gut, das können sie aus dem Unterricht.“ Aber, sagt Lehrerkollege Heinz-Werner Kessler, „dann ist viel Multiple Choice: Dann stehen da vier Wörter und eines passt nicht in die Reihe, aber der Unterschied ist minimal.“ Um die Bedeutung des Englischen weiß jeder Schüler. Doch den Lernaufwand bis zum CAE betreibt man nicht ohne triftigen Grund, auch nicht wenn man wie Katharina und Marvin durchs Gucken englischsprachiger Serien einen persönlichen Bezug zum Englischen gewonnen hat. Man braucht eine wirkliche Perspektive. Katharina will in Dortmund Wirtschaftspsychologie studieren und weiß, dass man dort Wert auf Internationalität legt. Für Marvin soll es Medizin sein, möglicherweise in England, weil das dortige Studium einen guten Ruf hat. „Wohin nach dem Abi“, die Frage hat für so ausgezeichnete Fremdsprachenkundige also durchaus eine örtliche Dimension. Marvin hat „englischsprachige Freunde, weil ich von der zweiten bis zur zehnten Klasse in Spanien gelebt habe“.
Katharina sagt: „Ich habe mich auf einer Urlaubsreise in den US-Bundesstaat Kalifornien verliebt. In alles dort, die Menschen sind so viel aufgeschlossener. Sie gehen auf einen zu und interessieren sich.“ Auch wenn das teilweise aufgesetzt sei, mache es für Katharina einfach einen Unterschied, „in einen Laden zu kommen und es begrüßt einen jemand und kümmert sich.“
12:54
"[...] „Wenn man unter 600 Bewerbern mit diesem Zertifikat punkten kann, ist das schon ein Zückerchen“, erklärt Lehrer Martin Hessbrüggen. [...]"
Mein Berater bei der Bundesagentur für Arbeit sagte, Englisch sei keine Fremdspache mehr. Damit könne man sich nicht von Mitbewerbern heutzutage abheben.
"[...] Marvin hat „englischsprachige Freunde, weil ich von der zweiten bis zur zehnten Klasse in Spanien gelebt habe“. [...]"
Natürlich, die Muttersprache der Iberer ist und bleibt das Englische. Dabei wäre das Französische viel naheliegender, auch rein geographisch.
"[...] wenn man wie Katharina und Marvin durchs Gucken englischsprachiger Serien einen persönlichen Bezug zum Englischen gewonnen hat. [...]"
MTV made?
"[...] Katharina sagt: „Ich habe mich auf einer Urlaubsreise in den US-Bundesstaat Kalifornien verliebt. In alles dort, die Menschen sind so viel aufgeschlossener. Sie gehen auf einen zu und interessieren sich.“ [...]"
Hi, how are you? Nice to meet you? Come on in, leave your money buy my crap. See you. Come again.
Mein lieber Kritiker und Neider....
Wenn der Reporter nicht alle Infos weitergibt oder erfragt, ist das noch kein Grund für dumme und gehässige Kommentare.....
Über das Mädchen weiß ich nichts, aber bei Marvin weiß ich es genau.er spricht sicher nicht nativ english weil er ein paar englisch sprachige Freunde hatte,sondern weil er von year 2 bis year 10 in englischen schulen und so war es für ihn selbstverständlich diese Prüfung zu machen.
Ich muss es wissen,ich war dabei...ich bin seine Mutter.....
Das nächste Mal bevor Sie einen bösen Kommentar abgeben und damit junge Menschen verletzt, ( die ganz offensichtlich ein höheres Niveau haben) hinterfragen Sie doch mal die wirklichen Motive hinter Ihren vernichtenden,arroganten Aussagen.
Sie haben sich mit ihren Aussagen nicht gerade durch menschliche Größe ausgezeichnet.
Hallo cwkl,
Danke für deinen amüsanten und komplett unfundierten Beitrag. Um mich kurz vorzustellen, ich bin Marvin, der Schüler der in diesem Beitrag erwähnt wird.
Zunächst will ich erst mal sagen, dass du mit deinem Beitrag viel weniger unseren Verdienst degradierst, sondern stattdessen eher zeigst, was mit der Gesellschaft heutzutage nicht stimmt.
Da ich deine Kommentare bereits als unfundiert eingestuft habe, will ich dir auch mal erklären warum.
"Mein Berater bei der Bundesagentur für Arbeit sagte, Englisch sei keine Fremdspache mehr. Damit könne man sich nicht von Mitbewerbern heutzutage abheben"
Solche Aussagen lassen sich leicht hinschreiben wenn man anonym schreibt, jedoch bezweifle ich, dass du in der Lage bist, Englisch auf dem Niveau eines Muttersprachlers zu verstehen oder zu sprechen, da bei den Standards des Englischunterrichts an deutschen Schulen die Sprache immer noch als Fremdsprache gewertet werden sollte, sonnst hätten dieses Jahr nicht lediglich ein knappes Dutzend Schüler diese Qualifizierung erhalten. Denn die meisten Menschen, selbst auf höherem Bildungsniveau, sprechen immer noch katastrophales Englisch.
"Natürlich, die Muttersprache der Iberer ist und bleibt das Englische. Dabei wäre das Französische viel naheliegender, auch rein geographisch."
An dieser Aussage ist schon leicht zu erkennen, dass du niemals in Spanien Urlaub gemacht hast, geschweige denn mal eine Zeit dort gelebt hast. Denn wenn du wüsstest wovon du redest, wüsstest du auch, dass besonders an der Costa Blanca eine große Anzahl internationaler Gemeinden, überwiegend englische, zu finden sind und zahlreiche (unter anderem auch von Cambridge geförderte) englischsprachige Schulen dort ihren Standort haben. In der Umgebung in der ich damals gelebt habe waren allein 3 größere Schulen mit mehreren 100 Schülern.
Entsprechend waren ein Großteil meiner Bekanntschaften und Freunde Engländer, Schotten, usw.
"MTV made?"
Die Frage des Redakteurs war darauf bezogen welche Rolle Englisch für uns im Alltag spielt, was eigentlich auch wieder auf deine erste Aussage bezogen werden kann.
Denn im Alltag in Deutschland spielt Englisch keine signifikante Rolle, da ein Großteil der Bevölkerung nicht die Sprachkompetenz besitzt (bzw. überhaupt den Anreiz dazu empfindet diese zu erlangen) Englisch im Alltag präzise und sicher anzuwenden. Entsprechend verkümmert die Rolle der englischen Sprache im Alltag, und wird nur noch Online, beim gucken von Serien, oder im Urlaub überhaupt mal gefordert.
Aber anscheinend lebe ich der einen Ecke in Deutschland, in der kaum niveauvolles Englisch gesprochen wird, wenn man deine Aussage, dass Englisch keine Fremdsprache mehr sei, als zutreffend annimmt.
"Hi, how are you? Nice to meet you? Come on in, leave your money buy my crap. See you. Come again."
Erneut wird gezeigt, dass du keine Ahnung bezüglich der Kultur der in diesem Artikel angesprochenen Länder besitzt.
Die amerikanische Bevölkerung, grade in kleineren Städten, besteht aus sehr strack verflochteten Gemeinden. In vielen Wohngebieten kennen die Leute ihre Nachbarn sogar so gut, dass sie nicht mal nachts ihre Tür abschließen.
Es ist dieses Gemeinschaftsgefühl was Katharina anspricht, wovon du aber eindeutig relativ wenig Ahnung haben wirst, gemessen an dem gehässigen und dummen Auslassungen die du hier fabriziert hast.
Fazit:
Nächste mal wenn du einen Artikel ließt und den Drang verspürst deinen gedanklichen Abfall nieder zuschreiben, sei dir erst mal der Fakten sicher und verkünde keine Dinge, die schwachsinnig und unfundiert sind.