Schilderstreich in Wattenscheid bleibt ein Rätsel
08.03.2010 | 17:51 Uhr 2010-03-08T17:51:00+0100
Arbeiter entdeckten unter falscher Bezeichnung auf A 40-Schild die richtige. A 430 ist seit gestern endgültig Geschichte.
Wie die Autobahn A 40 zur A 430 wurde (WAZ berichtete), wird wohl ein Rätsel bleiben. Als die Arbeiter gestern den falschen Hinweis auf zwei Schildern am Zeppelindamm überkleben wollten, entdeckten sie, dass sich unter dem Aufkleber schon die richtige Bezeichnung befand. Möglicherweise habe sich doch jemand bei der Beklebung vertan, vermuteten die Monteure.
Das widerspricht der Theorie, die der Landesbetrieb Straßenbau noch am Wochenende aufgestellt hatte. Die Beamten waren davon ausgegangen, dass sich Tafeln mit der richtigen Aufschrift von den Schildern gelöst hatten oder gestohlen wurden: „Die A 40 ist ein beliebtes Souvenir”, sagte Sprecher Bernhard Meier. Er vermutete, dass sich Souvenirjäger am Ruhrschnellweg bedient hatten. Die gezielte Manipulation durch Scherzbolde schien dem Landesbetrieb gestern beim Ortstermin unwahrscheinlich. Die riesige Tafel lässt sich nur durch einen Hubsteiger oder eine sehr lange Leiter erreichen.
Die frühere Bundes- und Reichsfernstraße 1 hieß von 1977 bis zum Jahr 1992 A 430, wurde dann zur A 40. Der Landesbetrieb tauschte daraufhin alle Schilder aus. Noch vor einem Monat sollen auch die Schilder am Zeppelindamm die richtige Bezeichnung getragen haben.
01:49
Schon ganz schön blöd wenn StraßenNRW nicht mehr nachvollziehen kann was ihre Arbeiter so den lieben ganzen Tag treiben.