Sanierung läuft auf Hochtouren

Am Hauptgebäude – auf der hinteren Seite – wird eine Außentreppe gebaut. Das Fundament ist gelegt.Fotos:Olaf Ziegler
Am Hauptgebäude – auf der hinteren Seite – wird eine Außentreppe gebaut. Das Fundament ist gelegt.Fotos:Olaf Ziegler
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Was wir bereits wissen
Brandschutz für die Grundschule Günnigfeld an der Marktstraße. Kinder ziehen nach den Sommerferien in ihre Gebäude zurück. Kosten: 1,125 Millionen Euro

Die Brandschutzarbeiten an der Günnigfelder Grundschule laufen auf Hochtouren. Wie die WAZ im Gespräch mit Andreas Grosse-Holz, Leiter Geschäftsbereich Technisches Gebäudemanagement, erfuhr, ist derzeit der Innenausbau an der Reihe. Trockenbau und Rohinstallationen seien soweit beendet, die Feininstallation, sprich Steckdosen oder die Anbringung von Waschbecken in den einzelnen Klassenzimmern, stehen noch an. Auch die Böden müssen noch erneuert werden.

Auf der Rückseite des Gebäudes, also im Bereich des inneren Schulhofes, wird eine Außenstahltreppe am Hauptgebäude errichtet. Laut Grosse-Holz seien die Löcher hinein ins Gebäude schon herausgebrochen, das Fundament gelegt.

Die beiden Klassenräume, die sich hinter der Turnhalle befinden, werden nicht mehr in Betrieb genommen werden können. Ebenso wenig die alte Hausmeisterwohnung. In diesen Räumen gibt es Wasserschäden, deshalb bleiben sie weiterhin geschlossen. Räumlicher Ersatz für die beiden Klassenzimmer wird im Hauptgebäude geschaffen. Die Turnhalle indes bleibt in Betrieb, auch wenn die Heizung etwas marode sei, so das Gebäudemanagement.

Umzugskartons schon bestellt

Grosse-Holz stellt klar: „An der Schule wird eine Brandschutz- und keine Generalsanierung durchgeführt. Wir haben im Brandfall für Sicherheit zu sorgen.“ Die Kosten von 1,125 Millionen Euro bleiben in der vorgesehenen Budgetierung.

Wie Ulrich Taruttis, Sachgebietsleiter Bau/Sanierung/Brandschutz bei den Zentralen Diensten, schon im Winter berichtete hatte, seien auch die Brandwände eingebaut und sämtliche Öffnungen, die Kaminwirkung hätten, abgeschottet. Brandschutztüren, die zwischen 30 und 90 Minuten Feuerwiderstand leisten können, sind eingesetzt. Im Gebäude selbst seien keine großartigen Schadstoffbelastungen, etwa Asbest, gefunden worden. Nur veraltete künstliche Mineralfasern, also Wärmedämmung, seien entdeckt und ausgetauscht worden.

Um den Transport der Kinder von Günnigfeld in die Südfeldmark derzeit zu sichern, werden Transfer-Schulbusse eingesetzt. Die Kinder werden morgens am Marktplatz in Günnigfeld eingesammelt, zur Roonstraße gebracht und nachmittags wieder in Günnigfeld ausgeladen. Das funktioniere ganz gut, so eine Lehrerin der GGS. Die Nutzung der Schulbusse sei für die Eltern kostenlos.

Gabi Vit (Schulleitung): „Wir freuen uns alle sehr auf den Rückzug nach Günnigfeld. Die Umzugskartons haben wir schon bestellt. Dann sind die Kinder wieder zu Hause, in ihrem Umfeld.“