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Restaurant-Ansiedlung angefragt

22.01.2015 | 00:12 Uhr

Vor vielen Jahren gab’s schon mal ein Kentucky-Fried-Chicken-Schnellrestaurant in Wattenscheid. Mitte September vergangenen Jahres hat die „Yum! Restaurants International Ltd. & Co KG“ einen Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes (Nr. 769N) gestellt. Die Gesellschaft hat vor, im Eckbereich von Ottostraße und Berliner Straße, ein neues Schnellrestaurant mit Drive-In Spur anzusiedeln. Dieses Thema liegt nun der Bezirksvertretung Wattenscheid zur Anhörung vor.

In der Vorlage, über die dann der Ausschuss für Planung und Grundstücke am 3. Februar zu entscheiden hat, heißt es, dass der Bebauungsplan Nr. 769N für diesen Bereich Gewerbe festschreibt und neben Einzelhandelsbetrieben und Vergnügungsstätten auch Schank- und Speisewirtschaften ausschließt. Laut Verwaltungsmeinung stünden „im gesamtstädtischen Zusammenhang betrachtet, geeignete Flächen für kleinteilige produzierende Gewerbe- und Handwerksbetriebe nicht in einem ausreichenden Maße zur Verfügung.“ Deshalb schlage die Verwaltung vor, dem Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes nicht zu folgen. Nun, die Entscheidung bleibt abzuwarten.

Gleichfalls auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung steht – ebenfalls unter Anhörungen – die „Integrierte Stadtentwicklung, Soziale Stadt, Untersuchungsgebiet Wattenscheid.“ Dieses Mal geht es speziell um das städtebauliche Entwicklungskonzept „Gesundes Wattenscheid, familienfreundlich und generationengerecht“. Wie mehrfach berichtet, sollen in den nächsten Jahren (ab 2016) rund 30 Millionen Euro in die Fortentwicklung Wattenscheid fließen. Das beauftragte Büro Dr. Jansen, Stadt- und Regionalplanung Köln, hat eine über 300 Seiten starke Broschüre dazu erstellt, in der ein „integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ vorgestellt wird.

Unter Mitteilungen geht es u.a. um den Bereich Freiheit- und Hagenstraße sowie Old Wattsche, wo es nach Auffassung der SPD „Probleme mit dem ruhenden und dem fließenden Verkehr“ gebe. Hier werde in zweiter Reihe geparkt, zu schnell gefahren und auch verkehrswidrig gewendet. Das sei vor allem an Markttagen der Fall. Die SPD-Bezirksfraktion fragte an, ob die Verwaltung durch verstärkte Kontrollen wieder „geordnete Verhältnisse“ herstellen und die entfernten Absperrpoller ersetzt bzw. erhalten bleiben könnten? In der Antwort der Verwaltung heißt es, dass „das Umfeld des Marktes durch die Mitarbeiter/innen der Verkehrsüberwachung kontrolliert wird.“ Gegen verbotswidriges Parken werde eingeschritten. Die Poller seien aufgrund von Baustellen bzw. widerrechtlich herausgenommen worden und sollten wieder eingesetzt werden.

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Restaurant-Ansiedlung angefragt
Restaurant-Ansiedlung angefragt
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2015-01-22 00:12
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