Remondis beschert Änderungen
24.11.2008 | 19:55 Uhr 2008-11-24T19:55:16+0100Abfuhrtermine und -bezirke sind neu geordnet. Ab sofort gibt's eine zweite Ausgabestelle für Gelbe Säcke an der Friedrich-Ebert-Straße. Das ist aber nicht das Bürgerbüro
Remondis, das Entsorgungsunternehmen für Gelbe Säcke und Tonnen, "beschert" den Hellwegstädtern eine weihnachtliche Überraschung - passend zum Advent sogar mit einem Kalender. Der informiert über die ab ersten Dezember gültigen neuen Abfuhrtermine und -bezirke. Diese ergeben sich durch die "Optimierung der Touren", wie Firmensprecher Michael J. Schneider auf Anfrage der WAZ mitteilte.
Allerdings sind, so bestätigt er, noch nicht alle Haushalte mit diesem Kalender bedacht worden. "Die Verteilung läuft noch bis Ende November", sagte er. In Höntrop erhält die Kundschaft das mehrseitige Papier mit Kalendarium und Straßenverzeichnis im Kiosk "Pick up", wo Betreiber Dirk Kontny (42) schon seit einem Jahr die kostenlosen Rollen mit Gelben Säcken verteilt. "Selbst in Leithe und Günnigfeld kennen uns die Leute mittlerweile." Was nicht verwundert, denn im fast abgelaufenen Jahr war sein Geschäft das einzige vor Ort, in dem es den begehrten Nachschub an gelbem Plastik gab. Aber mehr als zwei Rollen gibt auch Dirk Kontny nicht raus - selbst wenn manche "Sammler" gern mehr davon hätten.
Remondis "beschenkt" seine Kunden sogar schon vor Weihnachten mit einer zweiten Ausgabestelle. Neuerdings ist das der Kiosk an der Friedrich-Ebert-Straße 6, neben der Polizeiwache. Der ist allerdings unter der Firmenadresse im Internet (www.remondis.de) noch nicht aufgeführt, steht aber auf dem Papierplan.
Der wiederum weist zwei aufgedruckte Abholkarten für Gelbe Säcke auf, die ihrerseits gegenüber der neuen Ausgabestelle, im Rathaus nämlich, für viel Unruhe gesorgt hat. Denn die Abholkarte trägt den Zusatz "Stadt Bochum". Nach Feststellung von Karlheinz Kayhs, Leiter des dortigen Bürgerbüros, sind schon bis zu einem Dutzend Hellwegstädter pro Tag vorstellig geworden, um Gelbe Säcke abzuholen. Was da aber gar nicht möglich ist. "Unsere Mitarbeiter sind zum Teil heftig angegangen worden", beschreibt er eine wenig festliche Atmosphäre. Laut Remondis ist mit dem Zusatz lediglich das Stadtgebiet gemeint, nicht die Stadtverwaltung.
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