Rechtsberatung rückt in den Mittelpunkt
14.09.2008 | 20:55 Uhr 2008-09-14T20:55:02+0200Der Kreisverband Mittleres Ruhrgebiet des VdK feierte sein 60-jähriges Bestehen. Aufgaben haben sich geändert. ...
... Unsicherheit angesichts vieler Reformen lässt Mitgliederzahlen steigen Anfangs eine Schicksalgemeinschaft, haben sich die Schwerpunkte für den Sozialverband VdK, Kreisverband Mittleres Ruhrgebiet, in den vergangenen 60 Jahren geändert.VdK-Urgestein Helmut Hämmerich erinnerte am Samstag auf der Feier im Kolpinghaus am Wattenscheider Hellweg an die Ursprünge. Er sprach von der Gemeinschaft, die half, die ausweglose Zeit der Nachkriegsjahre zu überstehen. Er blickte auf die Gründungsversammlung 1946 sowie die Gründung des Landesverbandes NRW 1948.Seitdem hat sich vieles geändert, weiß Richarda Hedderich, Leiterin der Rechtsabteilung und stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes: "Es gibt nicht mehr soviele Kriegsopfer, mittlerweile stehen die Behinderten im Vordergrund." Meistens werde die Rechtsberatung in Anspruch genommen, Fragen zur Renten- oder Pflegeversicherung beschäftigen die Leute. "Der Wandel kam in den achtziger Jahren mit der ersten Gesundheitsreform", erklärt die stellvertretende Vorsitzende. Die Reformen schürten die Unsicherheit, was dem Verband wiederum wachsende Mitgliederzahlen beschere. 64 000 zählt der Kreisverband, Richarda Hedderich zufolge "ist die Zahl damit in den vergangenen Jahren um zwanzig Prozent gestiegen." LK
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