Namensänderung ist nicht notwendig
19.02.2008 | 20:18 Uhr 2008-02-19T20:18:11+0100Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) wehrt sich in einem Schreiben an Verkehrsminister Oliver Wittke gegen Umfirmierung der Wattenscheider Bahnhöfe
In einem Brief an NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke hat sich die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) nochmals zu der geplanten Umbenennung der Bahnhöfe geäußert.
In dem Schreiben heißt es, dass die Stadt Bochum zum wiederholten Male - zuletzt mit Schreiben des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr vom 10. Januar - eine Forderung zur Umbenennung der Bahnhöfe in Wattenscheid erhalten habe. Die Begründungen würden sich gleichen und in der Sache nicht stichhaltiger werden. Weiter schreibt die UWG, dass die Mehrzahl der Wattenscheider Bürger weder daran interessiert sei, den Namen "Wattenscheid" in der Bahnhofsbezeichnung zu verlieren, noch den Namen "Bochum" in direkter Verbindung mit Wattenscheid oder Teilen der Hellwegstadt präsentiert zu bekommen. Die Beschlusslage sehe im Hinblick auf die Stadtteile der Alten Freiheit ohnehin die vorangestellte Nennung "Wattenscheid" vor. Hinweise des Ministeriums auf "Irritationen" bei den Fahrgästen würden der Sache nicht gerecht. "Wir erinnern uns sehr wohl daran, dass Sie zu ihren Zeiten als Oberbürgermeister in Gelsenkirchen eine prononcierte Haltung zum Thema ,Identität Wattenscheid' geäußert haben. In diesem Sinne bitten wie sie, Ihre Ministerialen davon zu überzeugen, dass es keine Notwendigkeiten für Änderungen der Bahnhofsbezeichnungen gibt", heißt abschließend in dem Brief an Wittke.
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Selbst schuld
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Das sind alles Äußerlichkeiten. In unseren Herzen und Gedanken tragen wir den WAT-Gedanken weiter. Jeder,den ich kenne und aus WAT kommt, nennt zuerst WAT als Heimat und nicht BO. Das sagt mir doch jedesmal alles.