Mit Biwak heiße Phase eingeläutet

Auf der Bühne die „Kükengarde“ – und auf dem Alten Markt das große Narrenvolk in Feierstimmung.Fotos:Gero Helm
Auf der Bühne die „Kükengarde“ – und auf dem Alten Markt das große Narrenvolk in Feierstimmung.Fotos:Gero Helm
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Narrenvolk bei sonnig-kaltem Wetter in Feierlaune. FWK begrüßt viele Vereine und Abordnungen und präsentiert großes Jeckenprogramm auf dem Alten Markt

Wattenscheid liebt seinen Karneval. Und wie am Samstag beim großen Biwak des Festausschusses Wattenscheider Karneval (FWK) auf dem Alten Markt wieder einmal festzustellen war, kommen nicht nur die Vereine gern zum Stelldichein, sondern auch die Jecken der Alten Freiheit. Bei zwar kaltem aber sonnigem Winterwetter, fiel pünktlich um 11.11 Uhr der Startschuss zum Biwak.

OB-Kandidat in Narrenkappe

Der Alte Markt bewies sich einmal mehr als hervorragender Standort für das Biwak. Den Platz umrahmten Getränke- und Imbissbuden, vorne, zur Alten Kirche hin, auf der Bühne, spielte im Wortsinne die Musik und mittendrin freute sich das Narrenvolk. Und da wird auch gern verziehen, dass hier und da die Technik leicht schwächelte oder in einem der Bierwagen kurzfristig die Leitung eingefroren war. Die Jecken waren längst aufgetaut und in Feierstimmung.

Alle Vereine, die im Wattenscheider Karneval Tradition haben, gaben sich die Ehre. Die Moderation hatte FWK-Präsident Josef Najda, unterstützt von Geschäftsführerin Lotti Düring. Najda betonte, welch wichtige Rolle der Karneval gerade als Brauchtum in Wattenscheid spielt. Er dankte den Spendern und Sponsoren, die viele Veranstaltungen unterstützen und somit erst möglich machen. Und lobte die Wattenscheider Bezirksvertretung und Verwaltung als „Konsole“, als Stütze des Karnevals. Nach und nach bat Najda die Abordnungen der Vereine auf die Bühne. Zu Beginn das Stadtprinzenpaar Dieter (I.) und Sabine (I.) mit Gefolge und Adjutanten.

Und dann sorgten Schlag auf Schlag die Clubs für ein buntes, fröhliches Bild: beide Gänsereitervereine mit den amtierenden Königs- und Kinderkönigspaaren, Prinzen- und Prinzessinnenclub, die Hamster, die letzten Watermänner, die Gü.Ka.Ge., die K.G. Blau-Weiß Günnigfeld, die Rasselbande, die Westenfelder Schützen und viele mehr waren gekommen, um den Start in die heiße Phase mitzugestalten und vor allem zu feiern.

Für Programm, Stimmung und fröhliche Bilder sorgte die Kolpingspielschar mit der „Kükengarde“ – Präsident Joachim Ridder: „An einigen ist die Eierschale noch dran“ – der Jugendgarde und den „Herzblut“-Sängerinnen. Barde Lenni unterhielt mit seinen Wattenscheid-Liedern. SPD/MdL und OB-Kandidat Thomas Eiskirch – mit Narrenkappe – stattete seinen Besuch ab: „Ich freu’ mich, hier zu sein.“ Er wurde belohnt mit einem „Wattsche Helau“.