Lohrheidestadion im Blickpunkt
26.06.2012 | 19:35 Uhr 2012-06-26T19:35:00+0200
Wattenscheid. Das Lohrheidestadion wird nicht in Klaus-Steilmann-Stadion umbenannt. Der SPD-Antrag fand am Dienstag in der Bezirksvertretung keine Mehrheit.
Die Grünen enthielten sich der Stimme. CDU und UWG hatten einen eigenen Antrag formuliert, der mit ihrer Mehrheit durchkam.
Sie regen an, „den Vorplatz des Stadions und den Straßenabschnitt der Hollandstraße zwischen dem Haus der Athleten und der Lohrheidestraße in Klaus-Steilmann-Straße umzubenennen.“ Was überhaupt nichts mit der Wertschätzung für den Unternehmer Klaus Steilmann zu tun habe, der für Wattenscheid auf vielen Ebenen sehr viel getan habe, wie beide Fraktionen betonten, sondern eher pragmatische Gründe hat: Die Stadtverwaltung solle die Voraussetzungen dafür schaffen, mit der SG Wattenscheid 09 vertragliche Regelungen zu treffen, diesem Sportverein „das Namensrecht für das Stadion zu übertragen, um auf diese Weise dem Verein einen verbesserten finanziellen Rückhalt für dessen Rolle in der Oberliga und gegebenenfalls höheren Ligen zu schaffen.“
Ein Sponsor könnte nämlich für die Stadion-Umbenennung auf seinen Namen eine ordentliche Summe Geld zahlen. „Inhaltlich ist die Situation durchaus vergleichbar mit dem Namensrecht des VfL Bochum auf das Ruhrstadion, heute Rewirpowerstadion“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Klaus-Peter Hülder (UWG) und Reinhold Hundrieser (CDU) die Hintergründe ihres Vorstoßes. Die Stadtwerke Bochum haben dem VfL Bochum einen erheblichen Geldbetrag für den Stadionnamen gezahlt.
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