Leidenskreuz im Wattenscheider Weltladen bald abgelöst

Der Künstler und sein Kreuz: im Vordergrund Ludger Hinse, der das „Leidenskreuz“
Der Künstler und sein Kreuz: im Vordergrund Ludger Hinse, der das „Leidenskreuz“
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bis Januar hängt es noch in der Friedenskirche. Dann folgt eine Ausstellung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Integraion und Soziales, mit Materialien von Nichtregierungsorganisationen. Das Thema bleibt „Kinderarbeit“. Eröffnung voraussichtlich am 8. Januar.

Wattenscheid..  Ein Jahr lang ist es durch Wattenscheid gereist und hat mit seinem Motto „Das wertvollste Gut der Menschheit = Kinder“ Diskussionen angestoßen: das „Leidenskreuz“ des Künstlers und Ex-Gewerkschaftsfunktionärs Ludger Hinse. Bis Anfang Januar hängt das Blechkreuz mit Darstellungen von Kinderarbeit noch im Weltladen in der Friedenskirche. Dann soll es einer neuen Ausstellung weichen.

Der Weltladen bleibt indes beim Thema: Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat 2013 aus Materialien von Nichtregierungsorganisationen wie Misereor und Unicef eine Wanderaus­stellung zu Kinderarbeit zusammengestellt. Im Januar holt der Weltladen sie nach Wattenscheid, wo sie (voraussichtlich ab dem 8. Januar) im Rathaus, im Awo CentrumCultur im Foyer der Liselotte-Rauner-Schule und in der Friedenskirche zu sehen sein soll.

Auch die neue Ausstellung betont die Notwendigkeit des fairen Handels, sagt Klaus Franke vom Weltladen: „Denn wenn die Eltern vernünftig verdienen, müssen sie ihre Kinder nicht arbeiten schicken.“