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Künstlerinnen untermalen Taizé-Gesang

15.11.2010 | 12:26 Uhr
Künstlerinnen untermalen Taizé-Gesang
Beim Taize-Gottesdienst in der Christuskirche dabei: Regine Skudelny (li.) und Karin Templin-Glees. Foto: Karl Gatzmanga

Wattenscheid. Im Volksmund weithin als Totensonntag bezeichnet, will Pfarrer Christian Meier mit seinem Gottesdienst am 21. November einen anderen Schwerpunkt setzen.

Die Gesänge aus Taizé sollen zwischen Stille und Gebet den Ewigkeitssonntag in den Vordergrund rücken. „Wir wollen dem letzten Sonntag des Kirchenjahres einen Raum zum Gedenken geben, unsere Zeit unterbrechen und in Gottes Ewigkeit eintauchen“, beschreibt Pfarrer Christian Meier die Hintergründe für den speziellen Gottesdienst um 17 Uhr in der Christuskirche an der Parkallee. „Die Menschen scheinen hier zu suchen und zu finden, was auch das besondere Flair der Gottesdienste in dem Burgunder-Städtchen Taizé ausmacht. Jung und Alt schätzen die besondere, meditative Atmosphäre“, freut sich der Hirte der Evangelischen Kirchengemeinde Günnigfeld über die immer vollen Bänke in den Gottesdiensten.

Zu den Freunden der Taizé-Gottesdienste gehören auch Karin Templin-Glees und Regine Skudelny von der Wattenscheider Kunstschule. Sie haben eigens zu den sakralen Texten und Liedern Kunstwerke erstellt, die im Gottesdienstraum der Christuskirche installiert werden. „Wir sind stolz auf unser gemeinsames Projekt. Häufig gibt es Ausstellungen zweier Künstler, selten gestalten diese aber auch ihren ,Dienst’ am jeweiligen Ausstellungsstück gemeinsam“, sind die beiden gespannt auf die Resonanz ihrer Werke.

Sechs Leinwände haben die gebürtige Leitherin Templin-Glees und die Sauerländerin Skudelny angefertigt. Sie stehen vor dem Altar, umschließen sowohl das Taizé-Kreuz in ihrer Mitte als auch die Gemeinde. „Die Gemeinsamkeit steht im Vordergrund“, betonen sie.

Thematisch schildern die Exponate das zeitliche menschliche Dasein. Einzelne Teile der Leinwände sind symbolisch für die unterschiedlichen Phasen des Lebens zusammengenäht. Die Ölfarben variieren zwischen kalt und warm. „Christus, Dein Licht vertreibe unsere Schatten“ heißt eines der bekanntesten Taizé-Lieder. „Es ist wie im Leben: kein Licht ohne Schatten. Es war eine schöne Herausforderung, dieses Thema künstlerisch umzusetzen“, resümieren die Gestalterinnen ihre Arbeit an den neuen Blickfängen in der Christuskirche.

Christopher Becker



Kommentare
16.11.2010
01:31
Künstlerinnen untermalen Taizé-Gesang
von kunst4tel | #1

Schade, habe schon einen anderen Termin! Würde gerne es sehen ... vielleicht läßt es sich zu einem anderem Zeitpunkt wiederholgen?

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