Krimi-Autorin geht auf Reisen
25.09.2011 | 17:35 Uhr 2011-09-25T17:35:00+0200
Wattenscheid.Nachdem die Wattenscheider Krimi-Autorin Sonja Ullrich vor wenigen Monaten ihren zweiten Roman veröffentlichen konnte, hat sie jetzt bereits nachgelegt. Und dabei das Metier gewechselt: In „Ruhrgebiet – 66 Lieblingsplätze und 11 Seen“ präsentiert die auch sonst lokal veranlagte Schriftstellerin ihre Highlights aus dem Kohlenpott.
Denn Ullrich ist ein waschechtes Kind der Region. Sie wurde 1977 in Lünen geboren und ist zwischen den Hochburgen des Ruhrgebietes aufgewachsen. Ihr neues Werk soll daher vor allem eine kleine Hommage an die Heimat sein. „Sonja Ullrich stellt besondere landschaftliche Locations vor, beschreibt kulturelle und kulinarische Plätze, gibt Tipps für außergewöhnliche Festivals und auch Badeseen finden ihre Erwähnung“, betont Carolin Sperber vom Gmeiner-Verlag, in dem der Ruhr-Ratgeber erschienen ist, die Vielseitigkeit des Buches.
Schon in ihren Romanen hatte es die Mitarbeiterin der Rechtsabteilung eines Chemie-Unternehmens häufig geschafft, lokale Bezüge durch bekannte Orte in der Hellwegstadt und Umgebung herzustellen. Von daher war als nächstes Projekt der erlesene Führer durch die Region fast zu erwarten. „Wer das Ruhrgebiet mit all seinen Facetten erleben möchte, der sollte die hier beschriebenen 66 Orte besuchen. Denn echte Industriegeschichte erlebt man am besten im Bergbau-Museum in Bochum oder in der Zeche Zollverein in Essen. Die Halde Haniel in Bottrop steht stellvertretend für insgesamt 33 Bergehalden im Revier, die, früher als hässliche Schutthaufen beschimpft, heute Landschaftsbauwerke mit hohem Sport- und Kulturfaktor darstellen. Unumgänglich ist auch ein Besuch der 750 Jahre alten Stadt Hattingen mit ihrer historischen Altstadt aus rund 150 Fachwerkhäusern“, schreibt die Autorin in ihrem Vorwort. Schade nur, dass es lediglich ein Plätzchen aus der Alten Freiheit in den Ratgeber geschafft hat.
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