Kolpingsfamilien gestalten den Emmausgang

Die Wattenscheider Kolpingsfamilien gestalten am Dienstag, 7. April, den Emmausgang. Beginn ist jeweils mit einem Wortgottesdienst in den Gemeindekirchen oder auf dem Weg nach Sevinghausen (Propstei Zentral: 17.30 Uhr Kolpinghaus, Saarlandstraße; Eppendorf: 17.30 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Ruhrstraße; Höntrop, 18 Uhr Kirche St. Maria Magdalena; Leithe 18 Uhr Kirche St. Johannes; Westenfeld: 17.30 Uhr Kirche St. Nikolaus). Um 19 Uhr ist Treffpunkt in der Herz-Jesu-Kirche, wo der Emmausgang mit der gemeinsamen Eucharistiefeier fortgesetzt wird. Zelebrant ist diesmal Kaplan Harald Hotop. Auch Interessierte sind willkommen.

Nach dem Gottesdienst treffen sich die Teilnehmer in der Sevinghauser Gänsereiterhalle zur Begegnung und einer kleinen Stärkung. In der Vergangenheit hatten sich dazu schon rund 180 Teilnehmer auf den Weg gemacht.

Zum theologischen Hintergrund: Das Lukas-Evangelium berichtet, dass zwei Tage nach dem Kreuzes-Tod Jesu zwei Jünger auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus waren. Dabei unterhielten sie sich über das, was sie erlebt hatten und wie durch den Tod Jesu ihre Hoffnung zunichte gemacht worden war, „dass er derjenige sei, der Israel erlösen werde“.

Unterwegs kam Jesus hinzu und ging unerkannt mit ihnen. Als der Tag sich neigte und er sie verlassen wollte, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; er folgte ihrer Bitte und ging mit ihnen hinein. Als sie mit ihm zusammen bei Tisch saßen, erkannten sie ihn am Brotbrechen. Daraufhin kehrten die beiden Jünger sofort wieder nach Jerusalem zurück, um den anderen Jüngern dort zu erzählen, dass sie dem auferstandenen Jesus begegnet waren.

Die Erfahrung der beiden Jünger, dass Jesus, der Auferstandene, mit ihnen ging, während sie einander über ihre Hoffnungen und Enttäuschungen sprachen, ermutigt seit vielen Jahren die Wattenscheider Kolpingsfamilien, gemeinsam einen Weg zu gehen und sich dabei von ihrem Leben zu erzählen und miteinander daran zu glauben, dass Jesus selber mit auf dem Weg ist.