Karten für Promi-Gottesdienst schnell weg
12.06.2007 | 11:05 Uhr 2007-06-12T11:05:51+0200Sascha Hellen betont den geistlichen Charakter der Veranstaltung in der Pfarrkirche St. Nikolaus.Etliche Interessenten waren über die Vergabe-Praxis der begehrten Tickets verärgert
Die etwa 400 Berechtigungskarten für den ökumenischen Gottesdienst am 1. Juli, 15 Uhr, in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Westenfeld waren schnell vergeben. Begehrenswert hatte sie vor allem die lange Liste von Prominenten gemacht, die laut Organisator Sascha Hellen ihre Teilnahme angekündigt haben. Ihre Namen - wie Desmond Tutu, Lech Walesa, Michail Gorbatschow, Peter Maffay, Carlos Santana und Shimon Peres - sorgten für einen Run auf die Gemeindebüros von St. Nikolaus und der Propstei St. Gertrud. Nach der Veröffentlichung in der WAZ hagelte es in den Büros Kartenanfragen. Deren Mitarbeiter-/innen fertigten Listen mit Vorbestellungen an, so dass etliche Interessenten, die auf das angekündigte Prozedere der Ausgabe der Tickets - "kostenlos ab Dienstag, 12. Juni 2007" in den beiden Pfarrbüros - vertraut hatten, leer ausgingen. "Ich hab' vielleicht nen heiligen Zorn", ließ Anne Adams wissen, die sich gestern um 8 Uhr im Pfarrbüro auf der Kirchenburg eingefunden hatte. "Ich musste erfahren, dass bereits alle Karten durch Reservierungen vergeben waren."
Hellen: "Tut mir leid, das war so nicht mit den Pfarrgemeindebüros vereinbart." Hellen legt darüber hinaus Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Veranstaltung um eine geistliche, einen Gottesdienst eben, handele. "Wer meint, allein kostenlos in den Genuss eines Konzerts mit Maffay und Santana zu kommen, liegt falsch." nick
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