Karateka tragen schwarz

Foto: Ingo Otto / Funke Foto Services
25 Schüler des Vereins „Okinawa-te“ absolvierten erfolgreich ihreMeister-Prüfung. Hartes Training vor dem großen Erfolg

Wattenscheid..  Klaus Wiegand erntet die Früchte seiner Arbeit: Im vergangenen halben Jahr hat der Kampfsport-Trainer 25 Schüler zur Meisterschaft gebracht. Die Karateka des Wattenscheider Vereins „Okinawa-te“ absolvierten erfolgreich die Prüfung zum Schwarzgurt.

„Wir sind alle sehr stolz, das erreicht zu haben“, sagt Angelika Ocken, frisch gebackene Trägerin eines schwarzen Gürtels. Wie alle anderen hat sie knapp zehn Jahre gebraucht, um so weit zu kommen. In den vergangenen vier Monaten trainierten die Karateka sogar sechs mal die Woche.

In Europa sei der Wattenscheider Verein die Nummer eins, versichert Klaus Wiegand. Nirgendwo sonst trainierten so viel „Schwarzgurte“. In den 40 Jahren seit Bestehen des Vereins graduierten 146 Sportler zum Meister. Aktuell gehören sogar zehn Athleten zur Nationalmannschaft.

Bundestrainer Hideo Ochi beurteilte die Schüler. Knapp zwanzig Minuten dauert die Überprüfung der Techniken. Beinahe ohne Pause. Dabei erlangen die Prüflinge verschieden Grade. Dr. Frank-Erwin Bußmann und Stefan Larisch schlugen sich sogar bis zum fünften Dan (Meistergrad) durch.

Leo Hasenauer musste sich nach bestandener Prüfung erst einmal sammeln: „Ich konnte das gar nicht fassen“, sagt der neue „Schwarzgurt“. Er sei von seinen Emotionen einfach überwältigt worden. Die anderen frischgebacken Meister nicken zustimmend.

Die Prüfung bestanden: Leo Hasenauer, Daniel Wessendorf, Daniel, Stefan und Christian Gude, Martin Raczkowski, Julia Schneider, Angelika Ocken, Sandra Gärtner, Ina Langkau, Tobias Schmidt, Jürgen Kendziorra (alle 1. Dan), Phillip Wieland, Gavin Hufenbach, Anke König, Thomas Hombucher (alle 2. Dan), Nadine Kunz, Heinz König, Holger Dünnebacke, Siggi Schade, Ferdi Willeke (alle 3. Dan), Detlef Gombarek, Marcus Haack (4. Dan), Stefan Larisch und Dr. Frank-Erwin Bußmann (5. Dan).

Das Karate Dojo Okinawa-te Wattenscheid wurde 1975 durch Chef-Trainer Klaus Wiegand gegründet. Seit vielen Jahren gehört der Verein zu den erfolgreichsten in Deutschland mit einem sehr guten Ruf auch im Ausland, und das nicht erst seit der Ausrichtung der Karate-Weltmeisterschaften 1999 in Bochum. Zahlreiche Welt- und Europa-, Deutsche- und Landesmeister kommen aus der Karatehochburg Wattenscheid.

Wer sich für den Sport interessiert, kann einmal an einem Probtraining teilnehmen, und zwar montags und mittwochs von 19.45 bis 21 Uhr (Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre) sowie freitags ab 17 Uhr und montags von 17.45 bis 19 Uhr (Kinder und Jugendliche von sieben bis 14 Jahren) in der Sporthalle der Pestalozzi-Realschule, Graf-Adolf-Straße 40.

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