"Kal" animiert zum Tanz
05.08.2007 | 18:45 Uhr 2007-08-05T18:45:47+0200Serbische Band spielte zum Auftakt der Reihe "Odyssee - Kulturen der Welt 2007" in der Freilichtbühne
Die Musik der Migranten des Ruhrgebiets steht im Mittelpunkt der Konzertreihe "Odyssee - Kulturen der Welt 2007". Zum Auftakt zeigte die serbische Band "Kal", dass traditionelle romanische Klänge, gemischt mit modernen Einflüssen, vor allem eines sind: Tanzbar.
Die mit Violine und Akkordeon angereicherten Songs klangen anfangs ungewöhnlich, riefen dafür aber schon nach kurzem Zuhören rhythmische Zuckungen in den Beinen hervor. Da diente der Innenraum der Freilichtbühne für manchen der gut 400 Besucher als Tanzfläche. Martina Weinzierl vom Mitveranstalter Bahnhof Langendreer betonte in Bezug auf die Reihe: "Wir wollen nicht die normale Popschiene fahren."
Angesichts des eher "speziellen" Konzertes freute sich Bertram Frewer vom Kulturbüro der Stadt insbesondere darüber, viele neue Gesichter im Publikum entdecken zu können. Denn bereits im vergangenen Jahr war die Freilichtbühne Schauplatz der Odyssee. Frewer baute dabei nicht zuletzt auf die Unterstützung des Bahnhofs Langendreer: "Man kann nicht alles alleine machen, und sie bereichern mit ihrer Kompetenz unser Programm."
Das Lob gab Rolf Stein gerne zurück: "In der Freilichtbühne steht die notwendige Technik zur Verfügung. Außerdem schätzen wir die Spielstätte, weil sie im Ruhrgebiet eigentlich einmalig ist." Davon werden sich auch "Bandabardo" aus Italien überzeugen, die die Odyssee am Samstag, 11. August, fortsetzen.
"Wir wollen nicht die normale Popschiene fahren."
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