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Junge nach Eis-Einbruch in Lebensgefahr

10.02.2012 | 14:20 Uhr
Junge nach Eis-Einbruch in Lebensgefahr
Foto: WAZ FotoPool
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Tödliche Falle: Wer einmal ins Eis eingebrochen ist, kommt ohne Hilfe nicht heraus. In Dortmund haben Feuerwehrleute jetzt die Rettung eines Verunglückten aus 4 Grad kaltem Wasser geübt.

Wattenscheid. Ein zehnjähriger Junge ist am Freitag gegen 11.45 Uhr in einen zugefrorenen Teich eingebrochen. Nach Angaben der Polizei schwebt das Kind in Lebensgefahr. Ersthelfer, die den Körper in dem Teich entdeckten, hatten den bewusstlosen Jungen aus dem Wasser gezogen und wiederbelebt.

Der Unfall ereignete sich auf einem Teich in der Nähe der Schulstraße. Der Notarzt brachte das Kind in ein Krankenhaus.

Trotz der andauernden Kälte betont die Feuerwehr nochmals, keine Eisflächen zu betreten, da die Gefahr von Unfällen nach wie vor groß ist.

Junge bricht durch Eis

Ralf Drews

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Kommentare
10.02.2012
17:39
Junge nach Eis-Einbruch in Lebensgefahr
von Auntie | #2

Sehr traurig - aber bei Kindern lockt das Eis.

Nur die Erwachsenen machen es ihnen auch vor. In meiner Stadt spielen "Erwachsene" und Heranwachsene ein Spiel mit den Ordnungshütern. Sie werden von der Eisflächen geholt, mit dem Hinweis, dass das Eis noch nicht genügend fest ist. Kaum drehen sich die Ordnungsbeamte um - sind die wieder auf dem Eis. Es gibt genügend Leute, die sich über die "Willkür" der Stadt aufregen die Eisflächen partout nicht frei zu geben.

Man sollte meinen bei solchen tragischen Nachrichten (die ja nicht die erste dieser Art ist) sollte eine Art Gehirnbewegung einsetzen.

1 Antwort
Junge nach Eis-Einbruch in Lebensgefahr
von dorfheide | #2-1

Hoffentlich überlebt der Junge!
Aber: Wo waren die Eltern?

10.02.2012
15:46
Junge nach Eis-Einbruch in Lebensgefahr
von paul26 | #1

Traurig, aber wo sind die Eltern die Ihrem Kind in dieser "Jahreszeit" den "letzten Hinweis" geben, bleibt von der Eisfläche weg, es könnte was passieren.
Jedes Jahr immer dasselbe, hat halt Pech gehabt.

1 Antwort
Junge nach Eis-Einbruch in Lebensgefahr
von Eckibaer | #1-1

Erst einmal dem Jungen gute Besserung und den Ersthelfern einen ganz heißen Dank für Ihren Einsatz.
Leider reizen die verbotenen Dinge immer besonders.

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