Jugendliche zeigen ihr Können

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So viel Trubel erleben die altehrwürdigen Bretter der großen Bühne des Schauspielhauses nicht alle Tage: Rund 300 Jugendliche aus neun Bochumer Schulen und über 100 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Projekten des Wattenscheider Zukunftshauses X-Vision Ruhr brachten den großen Saal zum Beben.

Unter dem Motto „Visionen 2014“ präsentierten die begabten Nachwuchstalente ein Programm, das genauso bunt und vielfältig war wie sie selbst: von Gesang und Rap über Tanz, Akrobatik und Cheerleading bis zur Performance war alles vertreten. Für die jungen Teilnehmer des Schulwettbewerbs ging es dabei nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um ein Preisgeld von 500 Euro.

Schülergruppen beteiligt

Sieger war schließlich das Goethe Gymnasium. Dessen Zirkus Ratz-Fatz war mit einer Cheerleader-Truppe vertreten. Die Mädels brachten zusammen mit zwei Diabolo-Jongleuren eine dynamische „Diabolo-Cheer-Party“, verknüpft mit einer Liebesgeschichte, professionell auf die Bühne. Am Ende des Abends gingen diese Nachwuchskünstler als Sieger nach Hause. Knapp gefolgt von der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule auf Platz zwei und dem Hellweg-Gymnasium auf Platz drei.

Bereits zum sechsten Mal organisierte das Wattenscheider Zukunftshaus X-Vision Ruhr die bunte Präsentation dessen, was die Bochumer Jugendkultur so alles zu bieten hat. Maximal sieben Minuten Zeit auf der Bühne hatte dabei jede Gruppe, um die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen. Denn die Zuschauer hatten die Aufgabe, gemeinsam mit einer dreiköpfigen Jury das Siegerteam zu küren.

Seit September 2008 fördert X-Vision Ruhr junge Tanz- und Musiktalente, seit Anfang 2009 geht das Team auch in Schulen und führt dort Workshops durch. Das Jugendprojekt ist offen für alle Interessenten. Ziel ist es stets, gemeinsam mit den Jugendlichen eine professionelle Show zu erarbeiten, die ihren Platz auf der Bühne findet. Geleitet wird das Projekt von dem Musikproduzenten Omid Pouryousefi und dem Profitänzer Denis Saliov. Rosemarie Meyer-Behrendt vom NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport lobt das Projekt als „einzigartiges Forum für Jugendliche um ihre Visionen zu präsentieren, sich in die Kommunalpolitik einzubringen und sich für ihre Stadtteile zu engagieren.“