Jugend schreibt über Hoffnungen

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Wattenscheid..  Rein in Jahren gesprochen haben Kinder und Jugendliche noch viel Zukunft. Da stellt sich die Frage: Wie steht es um ihre Hoffnungen?

Jedes Jahr startet der Wattenscheider Dichter und Lehrer Dr. Artur Nickel mit dem Essener Kulturzentrum Grend und dem Vechtaer Geest-Verlag eine Ausschreibung für Zehn- bis 20-Jährige aus dem Ruhrgebiet. Thema diesmal: „Was mir Hoffnung macht“.

Wer sich davon zu Gedicht, Drama, Story, Essay, Rap oder sonstigen künstlerischen Text inspiriert fühlt, soll dies aufschreiben und bis 1. August zu Händen von Artur Nickel und versehen mit Name, Anschrift, Telefonnummer, Mail-Adresse und Altersangabe und mit dem Stichwort „Hoffnung“ ans Kulturzentrum Grend schicken: Westfalenstraße 311 in 45276 Essen. Einsendung per Mail (arturnickel@web.de) oder Fax (0201/85 13 250) ist auch möglich.

„Herausragende literarische Einzelleistungen“ werden gewürdigt, indem sie im November gesammelt in Buchform erscheinen, so Mit-Herausgeber Nickel. Das soll Leistungsanreize schaffen und eine Gesamtschau ermöglichen, was Kinder und Jugendliche von hier zum Thema „Hoffnung“ denken. Ausschreibung und Buch sind als „Podium für eine gelungene Verständigung mit sich selbst und anderen“ gedacht. Die Ausrichter möchten bei jungen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte und bis in bildungsferne Schichten hinein zum Schreiben anregen, wollen eine Möglichkeit bieten, „sich mit ihren Vorstellungen in unsere Gesellschaft einzubringen“. Es ist die elfte Ausschreibung dieser Art.