Immer engagiert für Wattenscheid

Um den ehemaligen Bürgermeister Rolf Schieck trauert die SPD Wattenscheid. Schieck ist am vergangenen Wochenende kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres verstorben. 1964 zog er für die SPD als jüngstes Mitglied in den Rat der Stadt Wattenscheid ein, deren Fraktionsvorsitzender er vom 14. Januar 1974 bis zum Ende der Wattenscheider Selbstständigkeit am 31. Dezember 1974 war. Es folgte als Höhepunkt seiner 30-jährigen Karriere das Bürgermeisteramt in Bochum, welches er von 1983 bis 1994 innehatte. Mit der kommunalen Neugliederung profilierte sich Schieck als Gegner und ging bis vor das Landesverfassungsgericht. „Diese Hingabe zeichnete Rolf Schieck nicht nur parteipolitisch, sondern auch menschlich aus. Sein Engagement und Verbundenheit für Wattenscheid waren vorbildlich,“ so der Vorsitzende der Wattenscheider SPD, Serdar Yüksel. Sein Wahlkreis Günnigfeld/ Südfeldmark sowie seine Mitgliedschaft im Haupt- und Sportausschuss waren Bestandteil seines politischen Lebens. Der Bochumer Stadtsportbund würdigte dies mit dem Ehrenvorsitz. 1994 verließ Rolf Schieck auf eigenen Wunsch die politische Bühne, verfolgte aber weiterhin das kommunalpolitische Geschehen.