Höntroper Spielmannszug besteht seit 25 Jahren

Stadtwerke-Sprecher Kai Krischnak ließ sich selbst von den Höntroper Klang-Qualitäten überzeugen.
Stadtwerke-Sprecher Kai Krischnak ließ sich selbst von den Höntroper Klang-Qualitäten überzeugen.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Wattenscheid..  Wer in den vergangenen Jahren das Treiben rund um den Spielmannszug der Höntroper Gänsereiter beobachtet hat, konnte viele Veränderungen, Modernisierungen und Erfolgsgeschichten beobachten. Wie die WAZ bereits berichtete, mischen sich unter die traditionellen Töne der Marschmusik seit einiger Zeit auch moderne und zum Teil ungewohnte Klänge.

Musiklehrer Patrik Wirth kommt seit fast zwei Jahren alle zwei Wochen nach Höntrop und bringt den Flötisten, Trommlern und anderen Spielleuten moderne Elemente näher. Stücke wie „Mein Herz“ von Beatrice Egli, „Atemlos“ von Helene Fischer oder „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen gehören nun zum Repertoire. In der Karnevalssession 2015 wird es auch aktuelle Karnevalshits wie „Wunderbar“ von „De Räuber“ zu hören geben.

Allerdings sei zunehmend deutlich geworden, dass für die neuen und modernen Konzertstücke weitere Instrumente angeschafft werden sollten, um die eingeschlagene Entwicklung des Spielmannszuges weiter voran zu treiben. Daraufhin hatte sich der Spielmannszug beim Sponsoring „Dafür schlägt mein Herz“ der Stadtwerke Bochum beworben – mit Erfolg. Dank der finanziellen Hilfe in Höhe von 6000 Euro gehören zur instrumentalen Besetzung neben den gewohnten Instrumenten nun auch die Sopranflöte der Tonhöhe „B“, die Altflöte als Konzertflöte, ein großes Marimbaphone, Bongos sowie weitere Konzertinstrumente.

So kann der Spielmannszug weitere Aufgaben angehen, wie das nächste Musikfest, das die Gruppe – passend zum 25-jährigen Bestehen – ausrichtet. Info: www.spielmannszug-hgc.de