Heißluftballon landet im Erdbeerfeld

Das ultraleichte Flugzeug vom Typ Ikarus C 42 landete auf dem Feld von Landwirt Westerhoff. Jetzt steht es in der Scheune und wird auf Schäden untersucht.
Das ultraleichte Flugzeug vom Typ Ikarus C 42 landete auf dem Feld von Landwirt Westerhoff. Jetzt steht es in der Scheune und wird auf Schäden untersucht.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Flugzeug Ikarus steht nun bei Landwirt Westerhoff in der Scheune. Untersuchungen laufen

Bei Landwirt Westerhoff in Westenfeld ist am Sonntag nicht nur ein Flugzeug notgelandet. Am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr endete auch die Fahrt eines gelben Heißluftballons aus Gladbeck im Erdbeerfeld an der Westenfelder Straße.

Das Ehepaar Bettina und Ernst-Wilhelm Westerhoff nimmt’s gelassen, mit ordentlich Humor. Bettina Westerhoff auf WAZ-Anfrage: „Das Flugzeug steht jetzt erst einmal bei uns in der Scheune. Dort ist es sichergestellt und wird überprüft.“ Und der gelbe Heliumballon? Ernst-Wilhelm Westerhoff: „Der Ballon ist mit fünf Personen im Erdbeerfeld gelandet.“ Die Leute seien ausgestiegen und der Ballon samt Korb wurde aus dem Feld auf den Weg gezogen. Laut Westerhoff hätte die Landung stattfinden müssen, weil sich die Thermik zu verändern drohte. Den Weg direkt als Landeplatz anzufahren, wäre wegen der angrenzenden hohen Bäume nicht möglich gewesen. Der Begleitwagen sei sofort zur Stelle gewesen und hätte Ballonfahrer und Material abtransportiert. Nun steht aber noch das Flugzeug in der Scheune. Wie bereits berichtet, landete das Kleinflugzeug mit einem 43-jährigen Mann und seiner 17-jährigen Tochter aus Wuppertal im Feld „Auf’m Kamp“. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde die Maschine beschädigt, die beiden Insassen (Vater und Tochter) konnten das Flugzeug selbstständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Da keine Betriebsstoffe ausgelaufen sind, wurde die Einsatzstelle der Polizei für die Ursachenermittlung übergeben. Gegen 19.15 Uhr am Sonntagabend war der Einsatz für die meisten Rettungskräfte beendet. Nun ist die Bezirksregierung Münster, gleichzeitig Luftfahrtbehörde für Westfalen, an der Reihe. Laut Sigrun Rittrich, Pressesprecherin, „sind am Montag zwei Fachleute vor Ort gewesen, um die Maschine auf mögliche Mängel zu überprüfen.“ Derzeit steht die Ursache noch nicht fest.