Günnigfelder Senioren gestalten Ortsteil mit

Wattenscheids Bezirksbürgermeister Manfred Molszich
Wattenscheids Bezirksbürgermeister Manfred Molszich
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Wattenscheider Seniorenbüro veranstaltet dritte Quartierskonferenz in und für Günnigfeld. Themen u.a. Nahverkehr, Grunflächen und Nachbarschaft. Zwölf Teilnehmer diskutierten mögliche Maßnahmen mit Bezirksbürgermeister Manfred Molszich.

Wattenscheid..  Ein paar mehr Teilnehmer hätten es gerne sein können, sagt Rita Kosthaus über die dritte Quartierskonferenz in und für Günnigfeld. Zwölf Seniorinnen und Senioren folgten jetzt der Einladung des Seniorenbüros Wattenscheid ins Wichernhaus, um über die Situation in ihrem Stadtteil zu sprechen und Verbesserungen anzuregen.

Im Blickpunkt standen vor allem drei Themenbereiche: der öffentliche Nahverkehr, Grünflächen sowie Nachbarschaft.

Themengruppen beraten sich

Rita Kosthaus, städtische Mitarbeiterin, verdeutlicht noch einmal das Konzept des Seniorenbüros, das seit Mai 2014 von Caritas und Stadt gemeinsam betrieben wird: „Wir möchten vor allem den älteren Bürgern die Möglichkeiten bieten, sich zum Austausch zu treffen und selbst zu entscheiden, in welchen Bereichen es Nachholbedarf gibt. Natürlich müssen wir immer kleine Schritte gehen und sind gerade in der Anfangszeit froh über jeden Teilnehmer, der neu hinzukommt und mitmacht.“

Wie es nun weiter geht, entscheiden die jeweiligen Themengruppen selbst: „Angedacht ist unter anderem, dass ein Verbesserungsvorschlag bezüglich der Nahverkehrssituation beim Ausschuss der Stadt vorgebracht wird.“ Vor allem die „seltenen Busfahrzeiten“ der Linie 363, die neben Günnigfeld auch Südfeldmark betreffen, sollen dabei angesprochen werden.

Zum nächsten Treffen am 4. März, erhofft sich Rita Kosthaus dennoch neue Mitstreiter, die ebenfalls aktiv werden möchten, um zeitig Änderungen bewirken zu können. „Daher pausieren wir auch für zwei Monate, um eine stetige Entwicklung zu gewährleisten.“ Unabhängig von der Teilnehmerzahl des letzten Treffens würden die einzelnen Gruppen bereits wachsen und die Thematik stoße innerhalb der Bevölkerung auf großes Interesse. Das zeigte sich schon beim „Tag der offenen Tür“ im vergangenen Juni, als sich über 180 Besucher über die Einrichtung und deren Angebote informierten.

Die Grundlage der Günnigfelder Quartierskonferenzen stellen eine Stadtteilanalyse und eine Bürgerbefragungen, die im September 2014 auf dem Marktplatz durchgeführt wurde, dar. Durch diese sollte vorab aufgezeigt werden, wie die Lebensqualität der Anwohner erhöht werden könne.