Graf-Adolf-Straße bleibt Verkehrsbrennpunkt

Graf-Adolf-Straße (Blick zur Bochumer Straße).
Graf-Adolf-Straße (Blick zur Bochumer Straße).
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Verwaltung der Stadt Bochum prüft Lösungen und stellt Ergebnisse vor. Abpollerung ungeeignet

Wattenscheid..  Bewegung soll wieder in die Graf-Adolf-Straße kommen. Die schwierige Verkehrssituation verärgert Anwohner, Autofahrer und Politiker gleichermaßen. Die Verwaltung der Stadt Bochum reagierte und veranlasste ein absolutes Halteverbot auf der gesamten Länge der südlichen Fahrbahn zwischen Bochumer Straße und Harkortstraße. Eine zusätzliche Abpollerung der nördlichen Gehwegseite würde hingegen Ampelrückstaus nicht mindern, sondern lediglich „den Bewegungsraum für Fußgänger“ einschränken.

Bekannt sei außerdem die „Schulbus-Problematik“, eine Lösung jedoch nicht in Sicht. Alternative Standorte wurden geprüft und als ungeeignet befunden. Die „kurzzeitigen Behinderungen“, die beim Halten der Busse auf Höhe der Häuser 37-39 entstehen, seien aus verkehrlicher Sicht vertretbar. „Die Unternehmen wurden ausdrücklich angewiesen, die Busse nicht länger als unbedingt nötig verweilen zu lassen und die Motoren auszustellen.“ Ob, wie durch Anwohner beklagt, die Luftqualität leide, ist aktuell nicht festzustellen. Die letzte Messung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz datiert aus dem Jahr 2009, Überschreitungen der Grenzwerte wurden damals nicht festgestellt.