Geriatrie erhält Erweiterungsbau

Geschäftsführer Dr. Christoph Hanefeld, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Wilhelm Beermann, Geschäftsführer Thomas Drahten, Chefärztin Dr. Barbara Zeller und Geschäftsführer Franz–Rainer Kellerhoff (v.l.) schauen mit Architekt Oliver Rauch (re.) die Bauplanung direkt vor Ort an.Foto:Joachim Hänisch
Geschäftsführer Dr. Christoph Hanefeld, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Wilhelm Beermann, Geschäftsführer Thomas Drahten, Chefärztin Dr. Barbara Zeller und Geschäftsführer Franz–Rainer Kellerhoff (v.l.) schauen mit Architekt Oliver Rauch (re.) die Bauplanung direkt vor Ort an.Foto:Joachim Hänisch
Was wir bereits wissen
Neubau am Marien-Hospital wird um drei Geschosse mit 80 Einzel- und Doppelzimmern Betten aufgestockt. Investition von sieben Millionen Euro

Eine neue Größenordnung, nicht nur für Wattenscheid, sondern für die gesamte Region: Das Marien-Hospital setzt auf den 2012 fertiggestellten Neubau noch einmal drei Geschosse auf, erweitert den geriatrischen Reha- und Pflegebereich um weitere ca. 110 Betten in 80 Einzel- und Doppelzimmern. Damit kann das Krankenhaus bald knapp 300 Betten vorweisen und gehört damit zu den großen geriatrischen Kliniken. Gestern wurde der Baubeginn gefeiert.

Rund sieben Millionen Euro lässt sich der Verbund Katholisches Klinikum Bochum, zu dem das Marien-Hospital seit 2014 zählt, den Erweiterungsbau kosten. Zum 1. April 2015 sind die beiden geriatrischen Kliniken des Katholischen Klinikums Bochum, das Marien-Hospital Wattenscheid und das St. Maria-Hilf-Krankenhaus in Bochum-Gerthe, zum Zentrum für Altersmedizin und geriatrische Rehabilitation zusammengefasst worden. Der Neubau am Marien-Hospital soll Ende 2016 fertiggestellt sein. Danach zieht die Geriatrie aus Gerthe nach Wattenscheid, das Maria-Hilf-Krankenhaus wird dann komplett zum Venenzentrum mit Gefäßchirurgie umgewandelt.

Die neuen 80 Einzel- und Zweibettzimmer werden mit barrierefreien Nasszellen ausgestattet sein. Der bisherige Neubau bietet bereits auf rund 5000 Quadratmetern u.a. eine Wahlleistungs-Station, eine Erweiterung der Reha-Abteilung und diverse Funktionsräume.

In seiner Festrede sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wilhelm Beermann, übrigens Wattenscheider, „dass damit das Marien-Hospital zu einer der größten Geriatrie-Kliniken in ganz Deutschland zählt.“ Insgesamt beschäftigt das Katholische Klinikum Bochum rund 4000 Mitarbeiter „und zählt mit mehr als 360 Auszubildenden zu den größten Lehrbetrieben im gesamten Revier“, so Beermann.

Eingeleitet wurde der Gesamtprozess mit der Fusion des Marien-Hospitals mit dem Katholischen Klinikum Bochum zum 1. Januar 2014. Somit seien der Weg für ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept zur Versorgung älterer Menschen geebnet und die Weichen für weiteres Wachstum gestellt worden, teilt das Katholische Klinikum Bochum mit. Das Marien-Hospital als Modellklinik des Bundes und des Landes habe im Bereich der Geriatrie landesweit Maßstäbe gesetzt.

Auf der Feier erklärte gestern Architekt Oliver Rauch vom Düsseldorfer Architekturbüro HDR/TMK die Bauplanung. Optisch und in der Höhe werde das Haus dem Gebäude-Komplex nebenan angeglichen.