Fußball-Benefiz an der Dickebankstraße fiel ins Wasser

Das Bühnenprogramm am Samstag fiel ins Wasser – das Fußballturnier fand aber statt. Hier die Wache 1 der Feuerwehr (hell) im Spiel gegen Zywietz und Pasternak (dunkel) beim Benefiz der Wattenscheider für Wattenscheid.
Das Bühnenprogramm am Samstag fiel ins Wasser – das Fußballturnier fand aber statt. Hier die Wache 1 der Feuerwehr (hell) im Spiel gegen Zywietz und Pasternak (dunkel) beim Benefiz der Wattenscheider für Wattenscheid.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach Schauern und Böen am Samstag sagte der Veranstalter „Wattenscheider für Wattenscheid“ den Bühnenkünstlern lieber ab. Die Fußballspiele fanden aber alle statt. Geschäftsführer des Vereins betont: „Ein Misserfolg ist das Fest nicht, das einzige Missgeschick war das Wetter.“

„Sonst war es mittags immer knatschvoll“, sagt Rolf Schulte vom Verein Wattenscheider für Wattenscheid am frühen Samstagabend. Doch als es diesmal auf dem 19. Benefiz-Familientag samt Fußballcup auf dem Sportplatz an der Dickebankstraße am Samstagmittag stürmte und schauerte, mussten sie ihre Zelte festhalten und die Standfüße mit Bierkisten sichern. Die Gäste kann man bei schlechtem Wetter nicht festhalten. „Volles Verständnis für jeden, der bei solchem Wetter zu Hause bleibt“, äußert auch Uwe Danz, Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins.

„Hochachtung vor den Fußballern“

Die Fußballspiele fanden alle statt: Am Freitagabend spielte zum Auftakt die Traditionself der SG Wattenscheid 09 gegen eine Auswahl von WAT-Vereinen. Den Auftakt nennt Danz „sehr gut“. Den eigentlichen Lions-Cup am Samstag gewann nach insgesamt zehn Spielen die Firmenmannschaft der Paul-Bauservice GmbH von der Lohrheidestraße, die Mannschaft der Wattenscheider Wache der Berufsfeuerwehr unterlag im Neunmeterschießen und wurde zweite.

„Ich muss sagen: Hochachtung vor den Fußballern“, sagt Uwe Danz am Samstagabend, „die sind seit neun Uhr morgens hier, es war nass, es war kalt, und sie sind trotzdem geblieben.“ Zur Siegerehrung sei dann übrigens die Sonne rausgekommen.

Den Künstlern, die für das Bühnenprogramm sorgen sollten, dem Wattenscheider Tennis-Camp, dem Watt’n-Zirkus, den Rockern von rockAbility und einigen anderen, hat der Verein vorsichtshalber kurzfristig abgesagt. Das Kasperle-Theater war schon da und hatte schon aufgebaut, zeigt sich aber wohl so solidarisch, nur die Anfahrt in Rechnung zu stellen.

„Weniger Leute heißt weniger Erlös“

„Es ist natürlich schade um die ganzen Vorbereitungen“, sagt Vereinssprecher Rolf Schulte, und: „Weniger Leute, schlechtes Wetter, das heißt weniger Erlös.“ Doch Danz betont: „Ein Misserfolg ist das Fest nicht, das einzige Missgeschick war das Wetter.“

Rund 50 Helfer waren seit November damit beschäftigt, das Benefizfest auf die Beine zu stellen, sagt Danz. In Jahren, wo das Wetter WAT für WAT keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind beim Turnier gerne mal 6000 Euro für Wattenscheider Einrichtungen zusammengekommen. 2014 waren es 5000 Euro plus Sondersammlungen (siehe Infobox). Wie viel es diesmal werden, muss der Verein erst mal zählen. In einer Woche habe man einen Überblick, sagt Rolf Schulte.