Für Schulfete anderes Umfeld finden
20.06.2007 | 09:22 Uhr 2007-06-20T09:22:03+0200Peter Schneller von der städtischen Kulturförderung führt dürftigen Zuschauerbesuch in der Freilichtbühne nicht auf mangelnde Werbung zurück
Die schlechte Resonanz auf die Schulschlussfete in der Freilichtbühne am Dienstag (die WAZ berichtete) führt Peter Schneller von der städtischen Schulkulturförderung nicht auf mangelnde Werbung zurück. Er habe alle Schulen informiert und Flugblätter geschickt. Auch er habe damit gerechnet, dass die Schulen mit mehr Gästen vertreten sein würden. Vom Programm, an dem fast 200 Mädchen und Jungen aktiv und passiv beteiligt seien, zeigte sich Schneller "total begeistert", sagte er der WAZ. Vom Angebot der Veranstalter, die Kulturaktivitäten im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren, hatten lediglich die Hauptschüler von der Voedestraße Gebrauch gemacht.
Diese zentrale Feier zum Ende eines Schuljahres war bereits die zweite, die in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt in der Freilichtbühne durchgeführt worden war. Auch im vergangenen Jahr seien die erhofften Besucherzahlen nicht erreicht worden. Als Gründe dafür will Schneller eine "Übersättigung" an Feiern nicht ausschließen, "vor den Ferien jagen sich die Termine". Er denkt darüber nach, zukünftig mit dieser Veranstaltung neue Wege zu gehen, "ein anderes Umfeld zu finden und eine solche Veranstaltung eventuell stadtbezirksbezogen in Schulzentren zu machen".
"Gelitten" durch die dürftige Feten-Kulisse hat nach eigener Aussage der Freilichtbühnen-Gastronom, Wolfgang Hammel. Er hatte Personal und Ware für wesentlich mehr Gäste disponiert und vermisst im Nachgang Absprachen mit den Veranstaltern. Sein Fazit: "Das Ganze war ein absoluter Flop." -te
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