Fühle mich von der Stadt verschaukelt

Speditionsansiedlung Steeler Straße: Ich fühle mich von der Stadt Bochum nicht ernst genommen und verschaukelt. Tag und Nacht fahren unzählige große Lkw durch die 30er Zone der Steeler Straße/Sackgasse. Dieses ist eine enorme Lärmbelästigung und Umweltverschmutzung. Erst kürzlich filmte ich gegen 0.30 Uhr in der Nacht einen Lkw, welcher die komplette Steeler Straße blockierte. Um Haaresbreite hätte dieser auch ein geparktes Auto beschädigt. Als ein Mitglied unserer Familie schwer erkrankte und mit einem Taxi schnellstens ins Krankenhaus musste, so versperrte auch hier ein Lkw die Straße. Es vergingen ca. 20 Minuten, bis die Straße befahrbar und frei wurde. So können wertvolle Minuten in einem Notfall für Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei vergehen.

In diesem Fall könnte durch das Hindernis eines oder mehrerer Lkw ein Bürger versterben. Bei einem Brand wäre der Supergau programmiert. Außerdem spielen in dieser 30er-Zone kleine Kinder. Ich selbst sah ein kleines Kind am Straßenrand, der Lkw fuhr mit deutlich höherer Geschwindigkeit an diesem kleinen Kind vorbei. Muss denn hier erst ein Unfall passieren?

Die kleine Straße und die Kanalisation sind überhaupt nicht stabil genug für die schwere Belastung und das Gewicht dieser Fahrzeuge. Und wenn Lkw am Straßenrand geparkt sind, so finden wir hier am nächsten Tag Müll. Sehr leid tun mir vor allem Björn Stiepeldey und seine Mutter. Hier fahren Lkw nah an seinem Grundstück vorbei. Sogar der Zaun wurde bereits von einem Lkw beschädigt und zerstört.

Warum wird das alles ignoriert? Ich kann die Ignoranz und das Desinteresse der Stadt Bochum nicht im Ansatz verstehen.

Steeler Str. 94B